Liebe Community, ich habe die Vitocal 250-A in der Ausführung A19, Pufferspeicher 400l, Wohnung 135m^2, Gewerbe 135m^2 (Blumenladen, heizt sehr wenig, Temp. im Winter 16°), nur Heizkörper, hier und da ein bisschen mal was gedämmt. Ich habe mittlerweile schon verstanden, wie die WP arbeitet und dass das Einschalten kurzfristig mehr Energie verbraucht, daher lange Laufzeiten angestrebt werden, usw. Und doch ist es ja doof, Räume zu beheizen, nur damit ich mehr thermische Energie verbrauche und die Pumpe durchläuft. Lieber im Jahr 4.000 kWh Strom bei einer JAZ von 4, als 4.500 kWh bei einer JAZ von 5. Alles, rund um die Leistungsaufnahme und Verarbeitung ist mir noch unklar. Was bedeutet bei diesem Modell die Leistungsangabe "modelierend 13,4 - 18,5 kW"? Ist das die thermische Energie oder die Stromaufnahme? Wenn es die thermische Energie ist (wovon ich ausgehe), bedeutet es, dass die WP bei einer JAZ von 4 immer mindestens 13,4 / 4 = 3,35 kW Strom benötigt? Bedeutet das, dass die nicht weiter runter kommt, als 13,4 kw? Bei 10° brauche ich halt nur 3 kW thermische Energie. Was bringt der geräuschlose Betrieb ungefähr an Leistungsreduzierung? Wie kann ich der Pumpe bei z.B. 10° sagen: "Hey, mach mal weniger Energie, dann kannste auch länger durchlaufen. Hör auf, immer auf ein Mal so viel Energie herzustellen." Hat das mit der Größe des verbauten Kompressors zu tun? Warum kann die WP nicht einfach nur aus 1 kW Strom 4kW thermische Energie machen, also bei 10° nur ein bisschen heizen? Kann ich das über einen geringeren Volumenstrom erreichen? Ich habe dies schon beim Installateur angeregt und nachdem er das dann von 1,9 auf 1,5 gesenkt hat, lief sie besser. Wie finde ich die optimalen Werte heraus? Gibt es dazu Formeln oder try and error? Bei den aktuellen Temperaturen (tagsüber +2°, nachts -4°) benötige ich stets 70-80 kWh Strom pro Tag, aber die WP läuft durch, wenn auch konstant mit ca. 2,5-3 kW, zzgl. Abtauen und mal WW aufheizen. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, warum wir dieses Modell nehmen mussten, obwohl wir aktuell weniger Energie verbrauchen, als der Energieberater ausgerechnet hat. Unser Haus wurde immer mal wieder umgebaut, nicht alle Räume benötigen konstant Energie, usw. Der Berater hat eine Heizlast von 18 kW ausgerechnet. Wir haben unsere Räume aber noch nie so weit aufgeheizt, wie man in der Theorie berechnet hat. Wenn wir tagsüber nicht da sind, heize ich doch nicht 20 Stunden einen Raum, den ich nur 2 Stunden nutze. Da ist das Aufheizen deutlich weniger energieintensiv, als 24 Std. durchzuheizen. Eventuell kommt in das Gewerbe mal eine Wohnung rein, die dann deutlich mehr heizt. Ich möchte mehr verstehen, wie ich das Ein-/Ausschalten bei Temperaturen über 5° beeinflussen kann und bei den aktuell niedrigen Temperaturen weniger verbrauchen kann. Vielen Dank für Eure Unterstützung.
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