Liebe Community, ich habe das Gefühl ein bisschen “zwischen den (Wärmepumpen)Stühlen“ zu sitzen. Das eine gibt es (bald) nicht mehr, das andere (noch) nicht. Hier die Situation in der Langform: Wir planen für das Jahr 2027 den Einbau einer Wärmepumpe in unserem Einfamilienhaus (Baujahr 2000). Die räumlichen Gegebenheiten sowie die (geeigneten, aber unterschiedlichen) Heizkörper (inkl. RTL-Flächen) im Haus lassen einen Systembetrieb von 55°/45 °C (Vorlauf/Rücklauf) zu. Die benötigte Heizleistung der WP dürfte sich bei 8-10 kW bewegen (bisheriger Verbrauch ist ein Mix aus ca. 12.500 kWh Gastherme + ca. 6.000 kWh Holz + ca. 1.500 kWh Solarthermie). Aktuell unterstützt ein großer Grundofen die Heizung in bestimmten Räumen - allerdings wollen wir logischerweise die neue Heizung nicht so schwach dimensionieren, dass dieser grundsätzlich mitbetrieben werden muss. Aufgrund baulicher Gegebenheiten (beispielsweise Heizzentrale im Dach, aber auch Aufstellsituation im Außenbereich und Raumbedarf im KG), möchten wir keine Monoblock Wärmepumpe realisieren (Vitocal 250-A, Vitocal 200-A ie). Eine Split Lösung ist die für uns erheblich geeignetere Variante. Da Wärmepumpen mit dem Kältemittel R32 ab 2027 nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen, erwarten wir Nachfolgeprodukte zu R32 Split-Wärmepumpen mit alternativen Kältemitteln (beispielsweise R454C). Durch andere bauliche Veränderungen fangen wir bereits jetzt (Quartal 04/26) mit den ersten Vorbereitungen an und müssen an manchen Stellen Tatsachen schaffen (Schaltschrank, Platzbedarf im Haus, Leitungswege …). Uns geht es also aktuell darum, ob seitens Viessmann grundsätzlich Split-Wärmepumpen für EFH im Produktportfolio erhalten bleiben, oder ob wir uns in Richtung anderer Hersteller orientieren können / sollen / müssen. Unsere aktuelle Gastherme (Vitodens) stammt von Viessmann, daher haben wir natürlich eine gewisse Beziehung zu der Marke. Vielleicht noch bedeutsam: Eine PV-Anlage (5,9 kW/p) sowie ein Stromspeicher (20 kWh) sind bereits vorhanden. Hier ist Huawei die Leittechnik. Die Solaranlage ist demnächst ausgefördert, wird aber aufgrund des technisch guten Zustands und der geringen Degradation (ca. 7%) zunächst weiter betrieben. Ebenso haben wir Anfang 2026 komplett auf Elektromobilität umgestellt. Vielen Dank für Rückmeldungen, damit wir für das Jahr 2027 etwas klarer sehen.
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