Ich betreibe eine Vitocal 250-A (HPMU 20.516.2532.307) mit Pufferspeicher als hydraulischer Weiche. Die Heizkreise werden von einer separaten Heizkreispumpe hinter dem Puffer versorgt. Dazu habe ich eine Frage und einen Verbesserungsvorschlag. Ausgangslage: Nach der Serviceanleitung regelt Parameter 1100.x bei Systemen mit Pufferspeicher die Umwälzpumpe gemeinsam für die Beheizung des Pufferspeichers, das Abtauen und den Frostschutz. Bei Anlagen ohne Pufferspeicher gibt es dagegen eine getrennte Einstellung für den Heizkreis (1102). Bei meiner Anlage sind aktuell eingestellt: Minimum 20 %, Maximum 100 %, Sollwert 53 %. Beobachtung: Der Sollwert muss sich am ungünstigsten Betriebsfall orientieren, also am Abtauen mit mindestens ca. 1.000 l/h. Im normalen Heizbetrieb läuft die Pumpe deshalb mit mehr Volumenstrom, als für die Wärmeübertragung nötig wäre. Die Temperaturspreizung bleibt klein, und der COP leidet. Bei der Warmwasserbereitung, die nicht über den Puffer läuft, erreiche ich dagegen etwa 5 K. Als ich den Sollwert testweise auf 40 % abgesenkt habe, kam es zu Problemen beim Abtauen. Vorschlag: Bei Systemen mit Pufferspeicher sollte der Volumenstrom für den normalen Heizbetrieb getrennt vom Volumenstrom für das Abtauen einstellbar sein, analog zur Lösung ohne Puffer. Alternativ könnte die Regelung den Volumenstrom bei erkanntem Abtaubedarf automatisch anheben. Fragen: Ist eine solche Trennung für Systeme mit Pufferspeicher in einem Softwarestand vorgesehen, und falls ja, in welchem? Gibt es bereits einen Weg, dies über vorhandene Parameter abzubilden, ohne die Abtaufunktion zu gefährden? Mein Fachpartner hat das Thema bereits an Viessmann herangetragen. An wen kann ich meine Beobachtungen ergänzend schicken?
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