Hallo zusammen, bei unserer neu installierten Vitocal 250-A wird die Fußbodenheizung auch zur Kühlung genutzt. Hierzu habe ich einige Fragen zur Taupunktüberwachung und insbesondere zur Berücksichtigung unterschiedlicher Bedingungen in den Geschossen. Im Erdgeschoss erreichen wir an heißen Sommertagen etwa 24–27 °C, im Obergeschoss etwa 26–30 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit kann bei ca. 60 % liegen. Damit kann der Taupunkt insbesondere im Obergeschoss bereits im Bereich von etwa 18–20 °C liegen. Der bei unserer Anlage installierte Taupunktwächter befindet sich meines Wissens im Keller. Dazu habe ich folgende Fragen: Wird bei der Vitocal 250-A die minimale Kühl-Vorlauftemperatur abhängig vom erfassten Taupunkt automatisch angepasst oder führt der Taupunktwächter lediglich zur Sperrung/Unterbrechung der Kühlung? Wie werden bei der Regelung unterschiedliche Temperatur- und Feuchtebedingungen zwischen Keller, EG und OG berücksichtigt? Können zusätzliche Taupunkt- bzw. Feuchtesensoren, beispielsweise im OG oder an den Heizkreisverteilern, eingebunden werden? Bei uns sind Homematic-IP-Wandthermostate installiert, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den jeweiligen Räumen erfassen. Können diese Werte von der Vitocal für die Taupunktüberwachung verwendet werden oder arbeiten beide Systeme diesbezüglich vollständig unabhängig voneinander? Falls Homematic nicht eingebunden werden kann: Welche Lösung empfiehlt Viessmann für eine zuverlässige Taupunktüberwachung bei einer zweigeschossigen Fußbodenkühlung? Mir geht es darum, die Kühlfunktion insbesondere im wärmeren Obergeschoss möglichst effektiv nutzen zu können und gleichzeitig Kondensatbildung zuverlässig auszuschließen. Vielen Dank vorab für eine technische Einschätzung. Viele Grüße Oliver
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