wir haben in unserem Haus eine Viessmann Vitocal 250-A Wärmepumpe in Kombination mit einem SMA-Wechselrichter verbaut. Unser Ziel ist es, diese Anlage mit einer intelligenten Stromnutzung zu versehen, um unseren PV-Überschuss bestmöglich zu nutzen. Bezüglich der technischen Voraussetzungen und der Funktionsweise sind bei uns im Laufe der Zeit durch Ihre Techniker extrem widersprüchliche Aussagen getroffen worden, die wir hiermit dringend klären möchten. Im Verlauf der Gespräche und Besuche ergab sich folgendes Bild: Zu Beginn hieß es von Ihren Technikern, es werde ein Viessmann Energiezähler benötigt. Später wurde plötzlich behauptet, es seien zwei Energiezähler erforderlich. Beim letzten Besuch eines Ihrer Techniker hieß es dann wieder, es werde nur ein Energiezähler benötigt, allerdings könne die Wärmepumpe überhaupt nicht modulierend arbeiten. Sie könne lediglich einen PV-Überschuss erkennen (z. B. 1 Watt Überschuss) und würde dann automatisch in die Volllast springen (elektrische Leistung um die 8 kW). Eine modulierende Anpassung an bestimmte PV-Überschuss-Schwellenwerte sei grundsätzlich nicht möglich. Diese Aussagen stehen im Widerspruch zu Ihren eigenen offiziellen Dokumentationen und Informationen, die wir recherchieren konnten: Modulationsverhalten: Die Vitocal 250-A verfügt über einen modulierenden Verdichter (mit dem natürlichen Kältemittel R290). Sobald PV-Überschuss erkannt wird, erhöht das System den Sollwert für den Pufferspeicher oder den Trinkwasserspeicher (sogenannte Lastverschiebung). Die Wärmepumpe versucht dabei, ihre Leistung an den thermischen Bedarf anzupassen, ist jedoch technisch an ihre untere Modulationsgrenze gebunden. Eine stufenlose, sekundengenaue Leistungsanpassung exakt an die aktuelle Wattzahl ist wegen des Schutzes vor ständigem Takten nicht sinnvoll; stattdessen dient der Speicher als thermischer Puffer bei Erreichen definierter Schwellenwerte. SG-Ready-Schnittstelle: Viele Betreiber nutzen externe Smart-Home-Lösungen (z. B. in Kombination mit Energiemanagementsystemen wie dem SMA Sunny Home Manager), die über die SG-Ready-Kontakte die Betriebsart 3 („Bevorzugter Betrieb“) der Wärmepumpe aktivieren. Planungs- und Montageanleitungen (Viessmann One Base / Vitocal Serie): Dort wird die Einbindung des hauseigenen Energiemanagementsystems (unter Verwendung der vorgeschriebenen Viessmann Energiezähler, z. B. Typ E380CA) bzw. die Nutzung der genormten SG-Ready-Schnittstelle beschrieben. Die Regelung sieht vor, bei anliegendem PV-Überschuss über definierte Schwellenwerte in den „Bevorzugten Betrieb“ (Betriebsart 3) zu schalten, um die Temperatur im Trinkwasser- oder Pufferspeicher anzuheben. Vor diesem Hintergrund haben wir folgende Fragen an Sie: Ist Ihre Wärmepumpe nun modulierend oder nicht? Kann sie so eingestellt werden, dass sie bei gewissen Schwellenwerten des PV-Überschusses eine Erhöhung der Pufferspeichertemperatur durchführt und überschüssige elektrische Energie in Wärme umwandelt? Wie genau lässt sich dieses (auch im Zusammenspiel mit dem SMA-Wechselrichter) einstellen? Wie erklären sich die vielen und komplett unterschiedlichen Aussagen Ihrer Mitarbeiter vor Ort? Die effiziente Nutzung unseres PV-Stroms war für uns eine wesentliche Kaufentscheidung für Ihre Wärmepumpe. Aktuell sind wir über die Beratung und den Service der Firma Viessmann jedoch höchst unzufrieden
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