Hallo, wir sind Mieter eines Hauses und hier wird für das Warmwasser eine VITOTRONIC 200 Anlage verwendet. Wir hatten eine Störung und im Rahmen der Reparatur hat der Monteur die Warmwassertemperatur von 60° auf 50° reduziert. Auf meine Nachfrage, ob das auch eine Gefahr hinsichtlich der Entstehung von Legionellen birgt, habe ich die nachfolgende Antwort erhalten: "... unser Monteur hatte Rücksprache mit dem Technischen Dienst von Viessmann gehalten und auf dessen Empfehlung hin gehandelt (siehe Arbeitsbericht im Anhang). Der Hersteller hätte diese Empfehlung nicht so gegeben, wenn dies risikobehaftet wäre. Fakt ist für die reine Wärmepumpe ist eine eingestellte Trinkwassertemperatur von 60 Grad problematisch, diese wird bauartbedingt reim im Wärmepumpenbetrieb kaum oder nur unter sehr sehr hoher Verdichter Last erreicht. In diesen Hochlastbereichen kann es natürlich schneller zu Hochtemperaturstörungen verschiedenster Art kommen, wie z.B. A9. Wenn Sie die 60 Grad warm Wasser Temperatur unbedingt erreichen möchten, wäre das nur unter Hinzunahme des E-Heizstabs möglich. Bei Bedarf können wir das gern einprogrammieren, in dem Fall muss aber mit einem erhöhten Strombedarf gerechnet werden. Bitte teilen Sie uns kurz mit ob wir den E-Stab aktivieren sollen oder den Vorgang schließen können..." Ich bin ein Laie und ich fühle mich mit der Entscheidung überfordert. Daher meine Frage an euch: Sollte man auf Grund des Legionellenrisikos diesen E-Stab aktivieren? Oder ist die Sorge eher unbegründet. Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.
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