Extern Anfordern hat Vorrang gegenüber dem normalen Heizbetrieb. Bei extern Anfordern kann entweder auf eine fest eingestellte Vorlauf-Soll-Temperatur gefahren werden oder über die durch den 0-10V-Kontakt vorgegebene Solltemperatur. Hierbei wird aber nur auf die Sekundär-Vorlauftemperatur geachtet. Ebenso hat auch Warmwasser keinen Vorrang mehr.
Wird nur über die Kontakte 216.1 und 216.2 vorgegeben, wann gekühlt oder geheizt werden darf und beide sind inaktiv, dann ist der Heiz-/Kühlbetrieb in Standby und es erfolgt nur die Warmwasserbereitung nach der vorgegebenen Schaltzeiteneinstellung.
Bei einer einfachen Sollwertanhebung in Smart Grid musst du darauf achten, dass die Wärmepumpe den Sollwert auch erreichen kann, da hier der Durchlauferhitzer nicht angefordert wird. Die Freigabe dafür ist nur bei der Smart Grid Funktion 4 möglich, wo aber alles auf Maximum geheizt bzw. gekühlt wird.
Ansonsten sorgt Smart Grid nur für eine jeweilige Sollwertanhebung. Die Vorrangregelung ist davon unberührt. Sie sieht wie folgt aus (erstgenannte hat die höchste Priorität):
extern Sperren -> extern Anfordern -> Warmwasserbereitung -> Heizbetrieb/Pufferbeladung
Eine Vorlauf-Sollwertvorgabe für den Kühlbetrieb ist nicht möglich. Hier könnte lediglich das Niveau und die Neigung der Kühlkennlinie über eine Vitogate (z.B. KNX) geschrieben werden. Dann ist es aber immer noch abhängig von der jeweils vorliegenden Außentemperatur. Es ist vermutlich einfacher, hier über die minimale Vorlauftemperatur zu arbeiten und immer eine feste Vorlauftemperatur im Kühlbetrieb zu haben.
Viele Grüße Flo
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