Hallo liebe Gemeinschaft, ich stehe kurz vor der Entscheidung zur richtigen Wärmepumpen-Dimensionierung. Hier ein paar Eckdaten: - Bungalow in Holzständerbauweise 1970 - komplett Fußbodenheizung neu - Doppelt verglaste Fenster - aktuell eine 33 Jahre alte Viessmann Ölheizung - ca. 2200 l Heizölverbrauch pro Jahr - bei -4,8 °C Außentemperatur: Vorlauf 31 °C, Rücklauf 25,4 °C Aktuell ist das Gebäude noch nicht besonders gut gedämmt. Das soll jedoch in den nächsten zwei Jahren schrittweise erfolgen. Die Heizlastberechnung im sanierten Zustand liegt bei ca. 6 kW. Im aktuellen Zustand ergibt sich aus dem Verbrauch eher eine Heizlast von etwa 8–9 kW. Nun zur entscheidenden Frage: Soll ich die 8 kW- oder die 6 kW-Variante wählen? Ich habe im Anhang noch einige Informationen aus dem Wärmepumpen-Planungstool meines Heizungsbauers beigefügt. Tendenziell stört mich an der 8 kW-Version, dass der COP etwas schlechter ist als bei der 6 kW-Version. Dazu habe ich folgende Werte: - 6 kW: bei -7 °C → Wärmeleistung 5,6 kW, COP 3,0 - 8 kW: bei -7 °C → Wärmeleistung 6,5 kW, COP 2,7 Verstehe ich es richtig, dass die 8 kW-Variante im Grunde eine „getunte“ Version der 6 kW-Anlage ist, bei der das obere Leistungsende um etwa 1 kW erweitert wurde? Und führt diese höhere Leistung grundsätzlich zu einem schlechteren COP – ähnlich wie bei einem Pkw mit höherer Leistung und entsprechend höherem Verbrauch? Außerdem würde mich interessieren: Wenn ich bei der 8 kW-Wärmepumpe bei -7 °C nur 5,6 kW abrufe, erreiche ich dann ungefähr den gleichen COP wie bei der 6 kW-Anlage? Habe ich es außerdem richtig verstanden, dass die Wärmepumpe stufenlos bis 2,1kw runter moduliert, also ihre tatsächliche Leistung dem aktuellen Wärmebedarf anpasst? Vielen Dank vorab für eure Einschätzungen!
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