Moin V-Community 🙂 Ich versuche es kurz und sachlich: Vitoladens 300-C, 12,9/19,3 kW laut Typenschild. Auslöser war Schornsteinfegerprüfung. Eingangsmessung CO ca. 7000 ppm → Handlungsbedarf. Ausgangszustand: Pumpendruck Stufe 1: 16 bar. Nach Reduzierung des Pumpendrucks auf 8–10 bar (laut Manual 8–10,5 bar) und Anpassung der Luftmenge lassen sich sehr gute Abgaswerte erzielen. Aber: Problem: Der Brenner geht wenige Sekunden nach dem Start wieder aus (dann, wenn die Drehzahl der Luftzufuhr ansteigt. Flammenabriss. Codierebene 2 → Wert 38:132. Beobachtung: Mit Pumpendruck unter 16 bar ist kein stabiler Start möglich. Nur bei ca. 16 bar startet und läuft der Brenner stabil. Wenn der Brenner kalt ist muss der Druck eher noch etwas höher sein. Bereits geprüft / getauscht: Neue Düse 0.4/80 (ohne V, da nicht verfügbar) – keine Änderung Alte Düse (5 Jahre, mit V) – gleiches Verhalten Kraftstofffilter neu Pumpe testweise getauscht Zündgerät testweise getauscht Elektrodenabstand geprüft Spulen am Pumpenventil zum Test getauscht Ansaug- und Abgaswege frei Statischer Druck i.O. Düsen-Spaltmaß 3 mm geprüft Fragen: Warum ist ein stabiler Start nur bei deutlich erhöhtem Pumpendruck möglich? Welche Komponenten beeinflussen die Startstabilität so stark, dass der Brenner unter 16 bar nicht zündet bzw. Flammenabriss zeigt? Im Inneren sah alles super aus, kaum Ablagerungen (trotz Wartungsstau), Stauscheibe optisch in Ordnung Wir wissen gerade nicht, wie wir da weiter machen sollen. Momentan läuft der Kessel wieder mit 16 Bar Öldruck in Stufe 1, CO ist halbwegs OK aber das System fühlt sich nicht optimal an, so weit weg von den Sollwerten. Für Hinweise dankbar, schöne Grüße, Andy
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