Hallo Wir sind vor 3 Jahren in unsere Wohnung umgezogen. Seitdem haben wir das Problem, dass die Wohnung morgens deutlich unter 20 Grad warm ist. Erst gegen Mittag wird diese Marke überschritten. Zur technischen Situationen, soweit abklärbar: 22 Wohneinheiten mit träger Fussbodenheizung (Estrich). Ein zentraler Heizkessel, ca. 100kw, Öl, ca. 30 Jahre alt, Zweistufenbrenner. Die 22 Wohneinheiten sind auf 6 Mischer verteilt, welche mit Aussentemperaturführung eigene Heizkurven haben. Der zentrale Heizkessel dient nur der Heizung ohne Warmwasser, ist nur während der Heizsaison von Ende September bis Ende April in Betrieb und wird nachts von ca. 21 bis 5 Uhr komplett abgeschaltet. Ab ca. Mitternacht liegen die Vorlauftemperaturen mit 16 bis 18 Grad unter den Rücklauftemperaturen. Der Kessel lief selbst im milden Winter ca. 40% auf hoher Stufe und hatte 15500 Brennerstarts. Wenn der Kessel läuft, sind die Vorlauftemperaturen in den Hauptsträngen zu den Mischern 60 Grad und mehr. Die Mischer regeln dann herunter, aber dennoch sehe ich Vorlauftemperaturen ab Mischer in die FBH von 38 bis 40 Grad, selbst bei milden Aussentemperaturen. Obwohl ich nur Laie bin, erscheint mir die Situation nicht optimal. Deshalb die Fragen an die Experten hier: Ist es normal, dass: entfernte Wohnungen erst gegen Mittag 20–21 °C erreichen? Der Kessel selbst in milden Wintern zu ~40 % in Volllast läuft? Über 15’000 Brennerstarts pro Saison auftreten? Oder deutet das auf eine nicht optimale Betriebsweise (z. B. Nachtabschaltung, Takten, hohe Vorläufe) hin? Als Vergleich habe ich unser Ferienhaus mit Gastherme Vitodens 300 und 100l Boiler, FBH, kein Mischer, kein Puffer. Brennerstarts inklusive Warmwasser ca. 2500 pro Jahr, Verbrauch kWh pro m2 ca.65% von der Wohnung bei stabilen und gleichmässigen Raumtemperaturen. Deshalb bin ich skeptisch, dass die Zentralheizung bei der Wohnung korrekt eingestellt sein soll.
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