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Bei Außentemperaturen ab -1 Grad, wird eine Zimmertemperatur von max 17 Grad ereicht

Hallo,

leider wurde ich hier nicht fündig, deshalb der neue Beitrag.

Ich habe seit 3 Jahren eine Vitolingo 300-C mit 12KW und einen 800 Liter Pufferspeicher.

Die Anlage läuft bei Außentemperaturen im Plusbereich sehr gut, ab Temperaturen im Minusbereich wird der Puffer nur noch im Pufferspeicher oben bis 64Grad geladen, die Mitte bis ca 40 Grad und unten nur noch bis max 30 Grad. Die Zimmertemperatur kommt nur noch auf 16-17 Grad, bei einer Vorlauftemperatur von 43 Grad. (im gesamten Haus 160m² sind Heizkörper, 2 Wohnungen).

Den Pufferspeicher habe ich bei Minusgraden, 24h laden lassen (täglich), ohne Erfolg.

Seit einem Tag haben wir wieder Plusgrade aussen und der Puffer wird bis unten auf 65 Grad geladen und die Zimmertemperatur geht wieder auf 21 Grad rauf. Das geht schon seit den ersten Winter so und die Fachfirma weiß keinen Rat mehr.

Vielen Dank

Maik 

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45 ANTWORTEN 45

erledigt

Ach so, ich glaube es liegt einfach daran, dass du von einer 300C sprichst und ich eine 300P habe, da kommen die Interferenzen her. Also, alles gut.

 

Solong

B

ja genau 300-c, im übrigen wurde hier über die Kesselpumpe gesprochen, also die Pumpe der Rücklauftemperaturanhebung wenn man so will. Hier ist sehr entscheidend wie diese eingestellt ist. Ist diese nur einen Tick zu stark eingestellt mischt der Motor der Rücklaufanhebung, das sich kaum erwärmende, durch den Kessel rauschende(man hört es), Wasser im Kreis...und es ergibt sich eben keine nennenswerte Spreizung

Habe versucht auf der Codierebene alle Möglichen Modulationen zu umgehen. Mein Kessel ist vielleicht nicht mehr ganz so "Intelligent" aber dafür Effizient.

Weiß nicht wie sich die Codierung zu einer Brauchwarmwasserbereitung verhält. Aber denke nicht das sich da was behakt.

An Maik schon einmal und auch als Frage in die "Runde", zur Möglichkeit den Kesselstart von der Kessel-Heizkennlinie zu lösen, um einem möglichem kurzem "Versorgungsloch" des Heizkreises bei hohem Bedarf entgegenzuwirken. Vielleicht ist das ja die CA 13 habe ich gerade gedacht beim Blättern durch das Serviceheft. Sie lautet ja SYSTEMTEMPERATUR SOLL MINIMAL. 0 ist deaktiviert(dann springt der Kessel an sobald Puffersensor eingestellt in CA 39 die berechnete HK Temperatur der Kessel-Heizkennlinie erricht, also soweit gefallen ist). 1 ist aktiviert. Vermutlich taucht dann im System irgendwo eine Systemtemperatur Soll Minimal auf...wenn jetzt meiner voriger Gedanke richtig war könnte man auf diese mit der Puffer-Heizkennlinie Einfluss nehmen. Ich trial und Error das mal..;-) sonst hat man ja nur die Möglichkeit halt den Sensor zu CA 39 einen runter zu setzten und damit viel Speicherplatz zu verlieren, oder?!

Auch möchte ich hier noch mal den Zahn ziehen das die Anlage an wärmeren Tagen gut läuft. Es fällt einfach nur nicht mehr so direkt auf das sie schlecht läuft. Die Heizlast sinkt und auch das zu erwärmende Brauchwasser fließt schon ein paar Grad wärmer ins Haus. Einzig am zu hohen Pelletverbrauch im Verhältnis zum fehlenden Komfort (denn der Verbrauch wird zwar nicht wie wahnsinnig zusammenbrechen, aber die Leistung steigt rapide) ist dann die Ineffizienz noch zu spüren.

Gehen wir davon aus der Pelletkessel(12kw) leistet bei meinen eingestellten 87% maximaler Takt Einschubschnecke(Einschubmotor) etwa 10,4 kw. Legen wir jetzt eine Spreizung von 15° zugrunde wären das im Umkehrschluss bei 3° Spreizung nur etwa 2,08kw Leistung...

Zur Klarheit, Rücklauftemperaturanhebung hat man, um einer Kesselversottung vorzubeugen. Wenn der Kessel zu "kalt" läuft und das Kesselwasser immer zu kalt bleibt, wird das in den Pellets enthaltene Wasser sich als Wasserdampf bzw Kondenswasser im Kessel niederschlagen.

 

Deshalb sollte die Rücklauftemperaturanhebung auf 55/60 Grad Celsius stehen. 

 

Solong

B

mindestens..auf 55° damit der Kessel nicht von Innen schwitzt(Kondenswasser aus demAbgas/Pellets). Es(das Kondensat) würde ausfallen wenn der Kessel-Rücklauf unter den "Taupunkt" des Abgases fällt oder? Durch die 65° die im Rücklauf eingestellt sind fällt dieser auch im Nachlauf nicht unter 60°, wenn der Rücklauf unter diese Marke kommt, zeigt aus die Abgastemperatur nur noch um die 60° an..es wird kein Kesselkondensat anfallen. Anders in der Anlage des Threaderstellers, hier fällt zumindest im "Schornstein" wohl eine Menge Kondensat ab bei nur etwa 80° Abgastemperatur. 

Rücklauftemperatur(CA 12) sollte also mindestens auf 55°/60° stehen, damit nicht auch noch Kondenswasser im Kessel anfällt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man bei diesem Kessel halt 2 grobe Startpunkte..entweder man lässt den Kessel nach Vorlauftemperatur regeln  oder den Rücklauf das geschehen regeln. Diese "Grundeinstellung" geschieht hier in Codierebene 2 bei CA 11(VORLAUFREGLER AKTIV) steht diese Adresse auf "1" regelt der Kessel nach Vorlauftemperatur, steht diese Adresse auf "0" ist der Vorlaufregler nicht aktiv und regelt nach dem in CA 12 in Codierebene 1 eingestellten Wert der RÜCKLAUFTEMPERATUR MINIMAL.(heißt er steuert bei mir stur einen Kesselrücklauf von 65° an, mit Schwankung von 1° grad mal.)

Welche "Aufgabe" die CA 12 übernimmt wenn CA 11:1 ist, ist mir nicht ganz klar, vermutlich dann trotzdem eine "Modulationsgrenze" nach unten.

Sinn und zweck jeglicher Einstellung wäre es doch nun, Energie/Wärme aus dem Kessel zu holen, die paar Viessmänner hier im Forum sprechen da auch so von 12°-15° Spreizung die anzupeilen sind.

Regelt der Kessel nach Vorlauftemperatur sind meiner Erfahrung nach mehr "unsichtbare Hände" am Werk. So scheint zb die Kessel-Temperatur(eingestellt im "normalen" Menu) mit einen Wert(minus 3-5k) versehen zu sein. Ich habe versucht solche Modulationen zu umgehen, um eine Verbrennung in Vollast(Einschubanzeige im Menü gleich Wert eingestellt in CA 15(TAKT SCHNECKE MAX)) zu erreichen bis der Puffer voll meldet. Klar ist er auch eine hydraulische Weiche aber eben auch ein Speicher, deswegen Vollgas Kessel, dann Pause. Kein ewiges rumgedümpel.

Fährt der Kessel auf die Rücklauftemperatur CA 12 festgenagelt, kann man ganz entspannt über die Einstellung an der Kesselpumpe(manuell am Drehknauf, !NICHT in der Software!) eine Spreizung zwischen 12°-15° einstellen. Auch die Heizkreispumpe darf natürlich nicht zu stark "saugen". Ist diese zu hoch gestellt worden, lieber auch hier von unten langsam hoch arbeiten bis das Maximum an Pumpenleistung erreicht ist wo die Spreizung nicht wieder in sich zusammenbricht. Auch die Spreizung auf der Heizkreisseite muss gegeben sein. Das Wasser sollte sich auf dem Weg durch den Heizkreislauf auch mit 12°-15° Spreizung verhalten. Arbeitet die Heizkreispumpe zu schnell fließt das Wasser auch zu Schnell durch die Heizkörper(und kann die Wärme nicht abgeben). Bei den Pumpen gilt..weniger ist mehr! Kommen wir mal kurz zum Druck, gerade im Haus vom Threadersteller geht es ja eher ein bisschen in die Höhe, Also Druck im !kalten! Zustand sollte grundsätzlich etwas höher sein als im Ausgleichsgefäß, damit dieses Später dann überhaupt richtig arbeitet(Gerade wenn die Heizung mal ganz aus war, daran gearbeitet wurde(Umbau), Heizkörper entlüftet worden sind, kann da ein Missverhältnis auftreten). Dichteres Wasser kann auch besser Wärme aufnehmen und besser pumpen. Warmes Wasser dehnt sich aus, würde das Wasser im Puffer von Maik sich auf 75° erhöhen(bisher sind es ja nur die etwa 65° die der Kessel bisher auch nur liefert) wäre auch schon der Druck im System wieder minimal größer und würde ein bisschen eingedrosselte Pumpe aufheben.

Hier kommt jetzt nochmal das hydraulische "neue" Schema von Maik ins Spiel und die Brauchwasserbereitung. Das Wasser fließt ja nun anscheinend erst "durch" den Puffer um an die Heizkreise zu gelangen. Würde jetzt nach den Codierungen wie vorgeschlagen und einer entsprechenden Anpassung der Pumpen, je nach erreichter Spreizung also 75°-81° durch den Puffer fließen wird es dementsprechend auch so warm dann oben in Pufferzone 1 vom Brauchwarmwasser. Weiß nicht ob da was dann "zu warm" wäre.

Wünsche auf jeden Fall viel Erfolg und eine warme Bude am Wochenende!

 

 

Ich denke gerade nochmal es könnte halt sein man müsste die Puffercodierungen anpassen,die CA 37 könnte mit 62° zu nahe an den CA 12:65° sein, weil in diesem Fall ja nicht mehr (nach Schema Umbau) direkt das abgekühlte Wasser aus dem Heizkreis zur Verfügung steht..?hm..

Mit so Dingen wie reduzierter Soll-Raumtemperatur in der Nacht würde ich warten. Sowas kann man überlegen wenn die Bude grundsätzlich warm ist und alles besser läuft. Andernfalls muss das System dann auch noch das erkaltete Gemäuer wieder mit auf Temperatur bringen.

 

Bin in Geberlaune und irgendwie daran interessiert ein wenig Wissen über diesen Kessel zu Teilen. Habe mich nochmal ein wenig belesen zum Thema Schema. Mein Puffer und so wie es vorher bei dir war Maik, ist der "Puffer in Reihe"(t-Stück Anbindung). Dein neues Schema ist der "Puffer als Trennspeicher". Damit kommen wir wieder zur CA 13 und der Puffer-Heizkennlinie. Ich habe noch nicht den Trial und Error Versuch gemacht ob es dann auch bei (meiner) Reihenschaltung den Startpunkt des Kessels nach vorne verschiebt wenn CA 13:1 stünde und die geforderte Puffer-Kennlinien Soll Temperatur über der Kessell-Kennlinien Soll Temperatur eingestellt wäre, aber ich denke schon. Zumindest sollte in deinem Setup Puffer als Trennspeicher die CA 13:1 sein und der Puffer-Kennlinie mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Sie ist der Bestimmer wenn 13:1. Und dein "Puffer als Trennspeicher" ist halt die Drehscheibe sozusagen und sollte daher auch der Bestimmer sein sollen. Denke da musst du dann selbst ein wenig einsteigen, wie die Kennlinie dann letztendlich genau stehen muss bei dir. Vor allem auch in dem Zusammenhang das der Kessel immer schön in echter Vollast fährt und nicht moduliert. Kannst ja auch in CA 37 halt nur 55° einstellen oder so..dann sollte das passen..du kannst das geschehen ja dann beobachten am Wochenende..

vielleicht solltest wirklich, bevor du überhaupt in die Tiefen der Codierungen eintauchst, einmal versuchen die Kesselpumpe einzudrosseln(manuell ein Stückchen zurück drehen). Unter Umständen entsteht so schon eine gute Spreizung zwischen 12°-15°.

EDIT: Schritt 1 Pumpen kontrollieren und einstellen.

Kesselpumpe: Habe ja ein Bild deiner Kesselpumpe gesehen. Sie steht soweit ich das erkennen kann ungefähr auf (konstant) 45% ihrer möglichen Leistung eingestellt. Hier würde ich wie gesagt, soweit zurück drehen das sie zwischen 20%-30% ihrer maximalen Leistung steht. Also bei dir sollte die Mitte des Steges dann ungefähr auf die rechte untere Ecke des weißen Viessmann Aufklebers auf der Pumpe zeigen.

Heizkreispumpe: Auch diese würde ich auf 20%-30% ihrer maximalen möglichen Leistung stellen. Hier kannst du auch die dynamische Kurve wählen. Hauptsache Sie saugt nicht zu stark am Puffer/Kessel. Hier ist der Effekt vermutlich bei dir kleiner als bei mir, wegen dem "Puffer als Trennspeicher". Trotzdem sollte Sie nicht zu stark eingestellt sein, schließlich muss das Wasser Zeit haben an den Heizkörpern Wärme abzugeben. Achte auf eine Spreizung, an den vermutlich am Heizkreis angebrachten Thermometern, hier sollten auch gute 12°-15° Spreizung zu ersehen sein. Wenn nicht..Pumpe weiter runter.(erstmal eher runter, funktioniert später alles besser und ihr dreht wieder mehr Thermostate/Heizkörper hoch, solltest du dann vielleicht hier am Heizkreis die Pumpe wieder ein bisschen hochdrehen, auch in kleinen Schritten)

Das Ergebnis: Hast du die Heizkreispumpe eingestellt und widmest dich dem Kessel zu, wirst du sehen, das WENN DEINE BISHER EINGESTELLTEN CODIERUNGEN DAS ZULASSEN, die Spreizung (Kesselvorlauf zu Kesselrücklauf) Grad° für Grad° ansteigt. Dies geschieht langsam, er muss sich jedes Grad° erarbeiten. Auch die Abgastemperatur steigt dann mit an. Steigt die Spreizung im Kessel auf über 16° drehst du die Kesselpumpe doch wieder ein bischen hoch(wirklich versuchen in mini Schritten! nur einen halben Millimeter weiter zu drehen) 

Einzig auf die Codierung  CA 15: Maximaler Takt Einschubschnecke würde ich hier schon einmal schauen. Sie sollte minimum auf 75% oder so stehen. Würde dir einen Wert bei mindestens 80%-90% empfehlen, damit du auch annähernd auf die 12 KW kommen kannst. Auch dieser Wert(der Takt des gerade geleisteten Einschubs) ist ja im "Standard Übersichts Menü" der Steuerung am Kessel zu ersehen.(AN VIESSMANN!: LEIDER NICHT IN DER APP!!!)

Bei mir pendeln sich diese Werte(Übersichtsmenü Steuerung am Kessel) nach der Startphase(CA 39 hatte "Kesselstart" gefordert) wie folgt ein: Der Einschub zeigt einen Wert zwischen 83%und 87%(bei mir ja CA 15:87%), Kesselvorlauf: 81° , Kesselrücklauf: 65°, Abgas: zwischen 128° und 134° und die "Balkenanzeige" zeigt 5 Balken.(und es gibt keine Modulation(Veränderung dieser Werte) bis CA 36 "voll" meldet)Rest-O2: 6%-9%

Für die Verhältnismäßigkeit..bei mir muss der Kessel etwa 340 qm beheizen, davon sind etwa 220 qm( konstant 21°-22°) aber recht gut isoliert, die restlichen 120qm (Altbauzustand)bei etwa 18°-20°. Selbst bei den gerade herrschenden Außentemperaturen(-4°bis -+0°) macht der Kessel den Puffer in einem Rutsch(3-5 Stunden) voll und geht dann in die Pause. Du wirst also es sei denn es herrschen dauerhaft -8° bis -10° vermutlich keine Unterversorgung mit deinem Kessel haben...

 

So, habe nun auch in Codierebene 2 CA 13:1 gestellt. Damit "löst" sich, im Informationsmenu einsehbar, die "System Temperatur Soll" von der eingestellten Kessel-Heizkreiskennlinie und zeigt einen wert an der der Puffer-Heizkennlinie minus 5° entspricht. Das Heizkreissoll und Ist bleibt unangetastet. Das wird dazu führen das der Kessel nun bei mir startet wenn Puffersensor 1 oben (CA 39:1) den Wert "System Temperatur Soll" erreicht. Dieser liegt jetzt(heutige Bedingungen laut Thermometer 0°) bei 60° , die Kessel-Heizkreiskennlinie fordert 48° für den Heizkreis und das ist dieser auch. Davor wäre der Kessel also erst bei 48° Sensor 1 oben CA 39:1 gestartet, jetzt wird er das bei 60° tun.. EDIT: und er tat es..

Hallo Maik, schau nochmal durch den Thread, es ist einiges dazugekommen und ich habe Kommentare von mir editiert, zum Teil umfangreich. Auch nochmal konkrete Tips zum Einstellen der Pumpen(Achte bei der Kesselpumpe bloß darauf das du sie NICHT ganz zurück stellst(auf 0 oder Minimal) und es zu heiß im Kessel wird). Eine Codierung kommt bei deinem Setup noch hinzu, in Codierebene 1 die CA 91(MINIMALTEMPERATUR PUFFERFÜHLER OBEN). Hier stellst du eine eine Mindesttemperatur für die Pufferzone 1(also deine Brauchwasserbereitung), ein, von der du möchtest das das System Sie hält. Vermutlich wichtig für das Startverhalten wenn es eigentlich draußen schon zu warm ist für den Kesselstart. Hier geht es um das Brauchwasser halt dann. Denke mal das CA 13 auch von daher halt "1" sein muss, damit CA 91 überhaupt Einfluss auf den Kessel hat. Vielleicht steht die CA 91 auch einfach grundsätzlich höher in der Regelung, eigentlich auch egal. CA 13:1 und CA 91: auf einen Wert den Ihr mindestens braucht um genug warmes Wasser zu haben.! Stimmt meine Vermutung und CA 91 regelt das Startverhalten des Kessels in der warmen Jahreszeit, wähle hier einen möglichst realistischen/minimalistischen Wert, um unnötig viele Starts zu vermeiden.

Das einzige was mir jetzt nicht ganz klar ist, wie warm das Wasser in der Brauchwasserzone überhaupt werden darf? Gibt es sonstige Komponenten im System, die einen VERBRÜHSCHUTZ gewährleisten?

Gibt es so etwas könntest du, wenn deine Codierungen vermurkst sind und durch die Einstellung an den Pumpen nichts zu machen ist, glaube ich bedenkenlos mal meine Codierungen ausprobieren. Nur CA 37 würde ich wie gesagt, nur auf 55° oder so stellen damit dem Kessel noch Wasser zum Kühlen bleibt und er nicht irgendwie in Modulation geht. Notfalls noch niedriger denn dadurch das dein Puffer dann Oben und in der Mitte, je nach erreichter Spreizung etwa 77°-81° erreicht, ist dein Speicherplatz trotzdem größer als vorher. Denke auch du wirst, wenn dann genug wärme da ist und die Heizkreispumpe etwas eingedrosselt ist auch die Kessel-(Heizkreis)Kennlinie wieder etwas senken können.

Stelle CA 37 einfach nur auf 48°, dann bleibt dem Kessel immer genug kaltes Wasser zum Arbeiten. Sonst steigt zum ende die Temperatur im Kessel vielleicht zu stark an. Von deinen vorigen 65°,65°,62° würdest du mit zb.: 77°,77°,48° immer noch massiv an Speicherplatz zulegen. (in dem Grad° von 65° auf 66° steckt mehr Energie als in dem Grad^von 65° auf 64°)...ganz zu schweigen von dem Komfort und der endlich "ankommenden" Wärme

EDIT: Wenn es denn so einfach wäre 😉 die CA 35! bei meiner Codierung steht sie ja auf 68°(werde ich nochmal drüber nachdenken!) und lieber auch die Puffersolltemperatur(Puffertemperatur Sensor 3 unten,CA37) runtersetzten. und dann auch die CA 35 dementsprechend nach unten anpassen. Meine Empfehlung für dein Setup, probiere einen Wert bei CA 35 von 55°-60°.

Also  CA 35:58°  und  CA 37:48°  .    

und lass die CA 15 auch bei 87% oder sogar nur 83%, das wird reichen und du hast hier immer noch mal eine Stellschraube wenn es bei Außen -4° bis-6° oder so doch eng wird..

..vielleicht sollte ich "Umfirmieren" und 300-C Service betreiben..komme aus SH 😉

ich polterte zu Beginn raus der Schematische Umbau sei vielleicht unnütz gewesen..eigentlich führt es sogar dazu das so als Trennspeicher(zumal mit Brauchwasserabteil) der 750 Liter Speicher eigentlich zu klein geworden ist..

EDIT: und poltere nochmal hinterher..da kann sich so mancher Heizungsbauer was abschauen...

 

...ich löse mal auf: weil das Verhältnis von Kesselstarts zu Kessellaufzeit mit den 750l als Trennspeicher schlechter(vermutlich deutlich) sein dürfte als mit den selben 750l in Reihe/T-Stück...

Du wirst die CA 35 vermutlich bei einem Wert vielleicht doch über 58° (63° oder doch die 68°) einstellen damit ihr immer genug Brauchwarmwasser habt.

Die CA 37 bleibt, bei deinem Trennspeicher System, dringend bei einem Wert der ausreichend kaltes Wasser zum Arbeiten(er muss die wärme ja auch irgendwo hin abgeben können) des Kessels bietet. Schlimmstenfalls meldet sonst nicht CA 37 den Kesselstop sondern die Kesselsicherung(diese könnte natürlich auch noch auslösen nachdem CA 37 den Kesselstop gefordert hat, weil der Kessel auch im Nachlauf noch weiter Wärme abgeben können muss um sich nicht zu überhitzten).

Denke hier sollte CA 37:48° dann aber wirklich genug "Raum" bieten, das man da keine Gefahr läuft.

 

Du "büsst" durch das Trennspeicherschema zwar je nach Perspektive etwas Speicher oder etwas am Verhältnis Kesselstarts zu Kessellaufzeit ein..oder beides ;-).., aber das wäre, im Gegensatz zu den Codierungen und ein bischen gefummel an den Pumpen dann ja auch ein richtiger Akt...

Moin, mein HB hat es jetzt eingesehen und ich bekomme einen neuen größeren Kessel.

Moin moin Maik,

 

na dass sind doch mal gute Nachrichten. Ging es von alleine, oder hast du die Rechtsanwalt-Holzknüppel-Methode gebraucht? Ist ein großer Schritt und auch für den Heizungsbauer ne große Ausgabe. Ich sagte ja, in vielen mir bekannten Fällen kommt Viessmann Werkskundendienst zur Inbetriebnahme dazu, evtl wäre dass beim neuen Gerät auch empfehlenswert.

 

Solong

B

:-)..größeren Kessel? oder größeren Puffer? der Kessel hat bisher maximal 30-60% seiner möglichen Leistung zeigen dürfen...also dringend auch einen größeren Puffer wenn gleich mit oder zurück auf t-Stück..nicht das man nachher nur denkt alles sein effizienter nur weil der Kessel(wie in allen möglichen Häusern die ich kenne ersichtlich) dann überdimensioniert ist und somit im Gesamtwirkungsgrad nur verlieren kann..viel erfolg ..jetzt ist es ja zum glück auch ein wenig milder..:-) 

zwingende Ergänzung: besitzte  ein TN 90° Modell aus 2017. Anscheinend weisen Typenschilder(Aufkleber auf dem Gehäuse des Kessels) neuerer Baujahre (soweit ich mittlerweile weiß, ab 2018) eine T_max anstatt der TN aus und diese ist mit nur noch 85° oder sogar 80° angegeben?! Da hast sich was getan, die Modelle wiegen auch nur noch 310kg ab da, nicht mehr 360kg!

 

Hieraus würde erfolgen das bei T_max:80°(auf Typenschildaufkleber), Kesseltemperatur im Menü halt nur auf (max) 80° gestellt sein sollte. CA C6 angepasst werden muss, auf 80° ?! CA 12 vielleicht auf 63° oder 62°. Somit auch CA 34:80°. Und die CA 15 in diesem Szenario vermutlich maximal 80%. Es sollte dann,mit entsprechend angepasster Kesselpumpe, sich ein Kesselvorlauf von 76°-77° einpendeln, ein Rücklauf von 63° oder 62° gehalten werden und das Abgas etwa zwischen 105° und 120° sein...

 

es ist halt immer noch ein "pyrot" Brenner und die Temperaturen im Kessel sollten schon hoch sein, damit das überhaupt richtig funktioniert..anders als beim 300-p vielleicht