Hallo zusammen, bei meinen Eltern (Standort Haus Schwalm-Eder-Kreis) ist leider ein sehr ungewöhnlicher Schaden aufgetreten und ich hoffe, dass hier vielleicht jemand bereits Erfahrungen damit gesammelt hat. Verbaut ist ein Viessmann CeraCell-bivalent, Typ 3003/580, 300 Liter (Fotos im Anhang). Nach einem auffälligen Geruch des Warmwassers hat unser Heizungsfachbetrieb festgestellt, dass vermutlich die untere Heizwendel (Solar-Wärmetauscher) undicht geworden ist. Dadurch ist Tyfocor LS aus dem Solarkreis in das Trinkwarmwasser gelangt. Der Speicher wird selbstverständlich ersetzt. Warmwasser ist abgedreht, Pumpen etc abgeklemmt. System derzeit also tot, Kaltwasser läuft noch, wird aber sicherheitshalber nicht zum Kochen / Trinken genutzt. Uns beschäftigen jetzt jedoch die Folgeschäden an der Trinkwasserinstallation. Unser Heizungsbauer empfiehlt derzeit: Austausch des Speichers vollständige Spülung der Trinkwasserinstallation eventuell sogar Austausch der Warmwasserleitungen Da selbst unser Heizungsbauer und ein weiteres Fachunternehmen aus Kassel nach eigener Aussage einen solchen Fall noch nie erlebt haben, möchten wir gern weitere Erfahrungen einholen. Deshalb hätte ich folgende Fragen: Ist jemandem ein vergleichbarer Defekt an einem CeraCell- bzw. Vitocell-Speicher bekannt? Wird bei einem solchen Schaden grundsätzlich eine Spülung der gesamten Warmwasserinstallation empfohlen oder reicht der Austausch des Speichers aus? Gibt es seitens Viessmann eine technische Empfehlung oder interne Vorgaben für einen solchen Schadensfall? Kennt jemand Fachbetriebe oder Sachverständige, die Erfahrung mit der Sanierung einer Trinkwasserinstallation nach einer Kontamination durch Solarfluid (Tyfocor LS) haben? Über Hinweise oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank!
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