Sehr geehrte Damen und Herren, wir betreiben in unserem Haus aktuell ein Viessmann-Erdgas-Heizsystem mit Solarunterstützung. Da wir auf ein System mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe umrüsten möchten, lassen wir uns derzeit Angebote von Fachbetrieben erstellen. Nun hat einer von zwei infrage kommenden Betrieben erhebliche Bedenken hinsichtlich der technischen Machbarkeit und der wirtschaftlichen Rentabilität geäußert. Nach seiner Ansicht reicht die Leistung des im Wärmespeicher verbauten Trinkwasser-Spiralwärmetauschers bei den angestrebten niedrigen Vorlauftemperaturen einer Wärmepumpe nicht aus. Um ausreichend warmes Trinkwasser zu erhalten, müssten laut diesem Betrieb entweder unwirtschaftlich hohe Temperaturen erzeugt oder ein separater Plattenwärmetauscher für das Warmwasser nachgerüstet werden. Dass wir aufgrund unserer flächendeckenden Fußbodenheizung ohnehin mit sehr geringen Vorlauftemperaturen auskommen, sei dabei angeblich nicht von Belang. Diese Aussage verunsichert mich sehr, da die beiden Fachbetriebe hier widersprüchliche Meinungen vertreten. Daher möchte ich mich direkt an Sie als Hersteller wenden: Unterliegt der besagte Betrieb hier einem Irrtum, oder sind die Bedenken berechtigt? Hier die Daten unserer aktuellen Anlage: Neuinstallation / Einbaudatum: 2006 Heizsystem im Haus: Fußbodenheizung (im gesamten Haus) Heizgerät: Vitodens 300 Wärmespeicher: Ursprünglich Vitocell 353, nach einem Defekt im Jahr 2013 durch einen Vitocell 340-M ersetzt. Solaranlage: Vitosolic 200 mit 6x Vitosol 100 Über eine fachliche Einschätzung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
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