Ich möchte gerne Feedback zur Kühlungslogik von Viessmann im Zusammenhang mit neuen Kühl- bzw. Heizsystemen wie der Bauteilaktivierung geben. Aktuell erfolgt die Aktivierung der Kühlung nach meinem Verständnis über die Raumtemperatur plus Einschalthysterese (bei mir 2452.0). Zusätzlich muss der Außentemperatursensor anzeigen, dass es draußen wärmer ist als innen. Entsprechend erfolgt die Abschaltung, wenn die Raumtemperatur minus Ausschalthysterese erreicht ist oder wenn es draußen kälter wird als innen. Die Feuchteüberwachung ist hierbei natürlich eine sinnvolle und willkommene Ausnahme. Das bedeutet jedoch, dass die Wärmepumpe beispielsweise nachts, wenn sie über einen längeren Zeitraum besonders effizient das Gebäude herunterkühlen könnte, abschaltet. Welche Logik steckt dahinter? Das fällt mir wirklich schwer nachzuvollziehen. Ebenso wartet das System mit dem Start der Kühlung, bis es draußen wärmer ist, anstatt über einen längeren Zeitraum auf die gewünschte Raumtemperatur hinzuarbeiten. Mein Vorschlag wäre daher, eine Option anzubieten, mit der die Außentemperatur-Logik deaktiviert werden kann, sodass die Kühlung ausschließlich über die Raumtemperaturen geregelt wird. Das würde zu höherer Effizienz und besserem Komfort für Nutzer sehr träger Systeme wie der Bauteilaktivierung führen, bei denen Temperaturänderungen eher ein bis zwei Tage dauern und nicht nur wenige Stunden. Daher ergibt es wenig Sinn, solche Systeme primär über die Außentemperatur zu steuern. Das passt auch zur aktuellen Logik in der App, bei der für Räume nur noch eine Solltemperatur eingestellt werden kann und nicht mehr getrennte Werte für Heizen und Kühlen.
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