Gute Tag, wir haben in unserem 13-Familien Mehrfamilienhaus eine VITOCAL 350-G Wärmepumpe (Typenschild siehe Anlage) für die Warmwasseraufbereitung in einem Vitocell 100L Speicherkörper 750 L. Die Erwärmung des Trinkwassers erfolgt über einen Wärmetauscher Vitotrans_100_Typ_PWT-2. Das Trinkwassersystem verfügt zusätzlich über eine Zirkulationspumpe. Im Zusammenhang mit der Legionellen-Problematik sind Unstimmigkeiten zur optimalen Temperatureinstellung aufgetreten. Die Temperatur vom Warmwasserspeicher war über 10 Jahre auf 60 Grad eingestellt, um den Anforderungen der TrinkwV (Verweis auf allgemeine anerkannte Regeln der Technik) zu genügen. Am Display der Wärmepumpe waren zu einem bestimmten Zeitpunkt nur 51 Grad Vorlauftemperatur abzulesen. Das führte zur Forderung eines Eigentümers, die Warmwassertemperatur-Einstellung auf 64 Grad zu erhöhen. Die Auswirkungen an einer Abnahmestelle im 2. OG war eine Temperaturerhöhung auf 59-60 Grad (Messung an 2 Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten). Fragen: Um wieviel steigt der Stromverbrauch durch die Erhöhung von 60 auf 64 Grad? Welche Auswirkungen gibt es auf die Lebensdauer der Wärmepumpe. Welche negativen Auswirkungen sind durch Verkalkung, z.B. des Wärmetauschers, zu erwarten? Wasserhärte: ca. 17 – 20° (hart) Wie kam es zu der niedrigen Vorlauftemperatur von 51 Grad? Welche sonstigen Auswirkungen gibt es? Kann bei unserer Wärmepumpe eine Legionellenschaltung aktiviert werden und ist das energetisch sinnvoll? Für die Beantwortung der Fragen bedanke ich mich im Voraus.
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