Hallo Viessmann Climate Solutions Community, ich bin neu hier. Das ist mein 1. Beitrag. In meinem EFH von 1980 mit ca. 180 m² beheizbarer Fläche wurde im Juni 2024 eine Viessmann Wärmepumpe Vitocal 252-A AWOT-E-AC 251.A16 mit meiner Fußbodenheizung "verheiratet". Die Einzelraumregelung wurde im September 2024 nachgerüstet. Der Spaß hat 45.000€ brutto gekostet. Ich habe die volle Förderung i.H.v. 21.000€ bekommen. Wegen häufigen Auftretens des Fehlers F.1079 ("zu geringer Volumenstrom bei Abtauvorgang") mit anschließender Verriegelung der Außeneinheit wurde im Dezember 2025 eine Systemtrennung vorgenommen. D.h., die Übertragung der Wärmeenergie an die Fußbodenheizung erfolgt nun über einen (zu) kleinen Wärmetauscher. Dabei entstehen erhebliche Wärmeverluste, die durch Anhebung der Heizkurve ausgeglichen werden müssen. Ursache für zu geringe Volumenströme war wohl der Schmutz im System der Fußbodenheizung, die vermutlich vor dem Anschluss an die Wärmepumpe nicht ausreichend gespült/gereinigt worden war, so dass die eingebauten Filter und Schlammabscheider immer wieder verstopft waren. Nach der Systemtrennung sehe ich in der ViCare-App einen hohen Volumenstrom (bis 1570 l/m), der allerdings nur den Durchfluss zwischen Außeneinheit und Pufferspeicher wiedergibt. Der Volumenstrom im nun getrennten System der Fußbodenheizung bleibt im Dunkeln und ist wahrscheinlich genauso gering, wie zuvor. Ich komme jetzt zum eigentlichen Grund für meinen Beitrag: In der ViCare-App wird u.a. die Anzahl Starts des Verdichters angezeigt. Diese Kennzahl verhält sich höchst merkwürdig: mal bleibt sie für 9 Tage gleich, was bedeuten würde, dass sich die Wärmepumpe im Dauerbetrieb befindet, mal erhöht sie sich sprunghaft um 10/Tag - und das bei vergleichbaren Außentemperaturen. Wenn es sich hierbei nicht um einen Softwarefehler handelt, bin ich in Sorge, dass dieses Betriebsverhalten sich negativ auf die Lebensdauer der Wärmepumpe auswirkt. Frage: ist diese Betriebsverhalten der Wärmepumpe normal oder einfach nur ungesund? Interessant ist natürlich auch die Frage der Wirtschaftlichkeit. Ich führe eine eigene Statistik des Stromverbrauchs und der Energieerzeugung der Wärmepumpe. Der daraus errechnete Effizienzfaktor lag z.B. im Dezember mit 2,84 weit entfernt von dem angestrebten Wert von nahe 4. Mich würde interessieren, welche Optimierungsmaßnahmen die Effizienz erhöhen, ohne dass ich dafür auf Komfort verzichten muss.? So viel für heute. 1 Gruß in die Runde
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