Guten Abend! Bei mir ist ein Vitocrossal 300, 60KW mit Vitotrans 353 sowie Vitocell 100 (400 Ltr.) installiert. Durch die Anlage werden 2 Heizkreise versorgt, HK1 ohne Mischer, HK2 mit Mischer. Beim HK1 ist alles in Ordnung, die Vorlauftemperatur ist wie eingestellt. Beim HK2 gibt es erhebliche Probleme. Dieser versorgt sowohl Radiatoren als auch eine Fußbodenheizung. Die FBH wird mittels Festwertregelset und Pumpe auf entsprechende Vorlauftemperaturen gedrosselt, ca. 38°. Über einen Heizungsverteiler werden die einzelnen Heizkreise (5 Stück) mit Warmwasser durchströmt. Viessmann Stellantriebe sowie Topmeter sorgen für die entsprechenden Durchfluß, gesteuert über einen Viessmann Vicare Fußbodenheizungsthermostat. Die Kommunikation dieses Teiles mit dem Wärmeerzeuger erfolgt über Vicare Struktur (Klimasensoren und Repeater bis hin zu der vitoconnect opto3/Wärmeerzeuger Vitocrossal300). Nun ist es aber so, dass die Vorlauftemperatur für den HK2 mitunter über eine längere Zeit (ca.5 Stunden und länger) auf unter 35-28° fällt. Wenn in der Fußbodenheizung die Stellantriebe auf machen, weil Wärmeanforderung besteht, wird kälteres Wasser in die Fußbodenheizung gefördert, Ergebnis ist wohl nicht näher zu erläutern. Analyse dieses Phänomens ergab, der Mischer in der Divicon war zu. Meiner ersten Schlußfolgerung nach lag das daran, dass keine Verbindung zwischen Fußbodenthermostat und Wärmeerzeuger besteht. Weit gefehlt, Diagnose am Kessel ergab, alle erforderlichen Temperatursensoren arbeiten ordnungsgemäß nur dass der Mischer auf "zu" stand. Also sämtliche erzeugte Energie ging in den HK1. Ich baute den Stellmotor für den Mischer ab und prüfte in der Diagnose den Actuator. Hier stellte sich heraus, bei Befehl Mischer zu, machte der Mischer auf und bei Befehl Mischer auf, machte der Mischer zu. Momentan läuft der Mischer also auf Handbetrieb und unsere Wohnung ist sowohl bei den Radiatoren als auch bei der Fußbodenheizung wieder mollig warm. Wo liegt der Fehler, was ist zu tun? Nun habe ich
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