Hallo zusammen, ich betreibe eine Vitocal 151-A mit 8 kW und habe Fragen zum Verhalten der Anlage, insbesondere zum Einsatz der elektrischen Zusatzheizung. Ausgangssituation: Laut eingestellter Heizkurve sollte die Vorlauftemperatur bei 0 °C Außentemperatur ca. 50 °C betragen. Tatsächlich lag die Vorlauftemperatur jedoch nur bei 38–40 °C, wodurch die Raumtemperatur lediglich ca. 19 °C statt der gewünschten 21 °C erreicht hat. Auffällig war außerdem: Maximale elektrische Leistungsaufnahme der Wärmepumpe: ca. 3 kW Die Wärmepumpe schien also nicht voll ausgelastet, obwohl die Soll-Raumtemperatur nicht erreicht wurde. Änderungen durch den Heizungsmonteur: Daraufhin wurden: die Heizkurve erhöht der Regelungsbetrieb der elektrischen Zusatzheizung auf „bivalent parallel“ gestellt Seitdem ist die Raumtemperatur angenehm, allerdings wird die elektrische Zusatzheizung vor allem morgens regelmäßig zugeschaltet, was zu einem deutlich höheren Stromverbrauch führt. Meine Fragen: Warum wird die elektrische Zusatzheizung zugeschaltet, obwohl der Verdichter offenbar nur mit ca. 3 kW läuft und somit nicht ausgelastet ist? Ist es wirklich „normal“, dass bei Außentemperaturen zwischen -2 und +5 °C regelmäßig der Heizstab benötigt wird? Wird die Zusatzheizung zwingend für Abtauvorgänge und Nachheizen benötigt, oder deutet dieses Verhalten eher auf: eine ungünstige Heizkurveneinstellung eine falsche Bivalenz-Strategie oder hydraulische / regelungstechnische Probleme hin? Welche Parameter (z. B. Bivalenzpunkt, maximale Verdichterleistung, Vorlaufsollwerte, Sperrzeiten Heizstab) sollte ich prüfen oder anpassen, um den Einsatz der Zusatzheizung zu minimieren? Mein Heizungsmonteur meint, dieses Verhalten sei bei allen Wärmepumpen normal – ich bin mir aber unsicher, ob das so pauschal stimmt. Vielen Dank vorab für eure Einschätzungen und Erfahrungen! Viele Grüße
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