In einem anderen Beitrag hatte ich das folgende Problem schonmal geschildert, möchte aber doch ein eigenes Thema dazu aufmachen: Ich habe eine Vitocal 250a.10 mit 750 Liter Schichten-Pufferspeicher, Mischer, FriWa, Wandheizkörper (und etliches Weiteres, was hier aber glaube ich unrelevant ist). Das Problem mit der überschießenden Startphase bei Anlagen mit Speicher und der Software 2532 ist mir bekannt, das habe ich über den geräuschreduzierten Modus einigermaßen im Griff. Mir geht es hier darum, was NACH der Startphase passiert: Ich habe in der App beobachtet, daß die geringstmögliche Stromaufnahme der Anlage bei ca. 630 Watt liegt, womit dann 4 kW oder mehr Wärmeleistung erzeugt wird. Diese 630 Watt-Stufe wird aber nur dann erreicht, wenn die Außentemperatur so grob bei +10 Grad aufwärts liegt. Bei geringerer Außentemperatur ist die Stromaufnahme immer höher, offenbar ganz unabhängig davon, wie hoch die Temperatur im Puffer ist bzw. wie schnell diese steigt. Und das ist genau mein Problem. Nach erfolgter Startphase läuft die Anlage bei 5 - 9 Grad mit mindestens 700 Watt Strom und erzeugt damit 3,5 kW Wärme, bei 1 - 3 Grad sind es rund 800 Watt Strom/3,5 kW Wärme, und bei -2 - +1 Grad mit 900 Watt/3,3kW Wärme usw. Nur im letzteren Fall (AT +1 Grad oder kälter), und wenn tagsüber viel Wärme abgenommen wird (z. B. auch in den Kinderzimmern), bleibt die Temperatur im Puffer stabil und die Anlage läuft durch. Bei höherer Außentemperatur (+2 Grad aufwärts) läuft die Anlage stur weiter mit ihrer der Außentemperatur entsprechenden 700/800/900 Watt Stromaufnahme, offensichtlich ungeachtet der Puffer-Temperatur. Das führt immer dazu, daß zuviel Wärme produziert wird, die Temperatur im Puffer sehr schnell ansteigt und die WP bei Erreichen der Puffer-Hysteresegrenze (Heizkreis-VL plus ca. 3K) abschaltet. Sprich: Die Anlage kommt ins Takten. Warum moduliert die Anlage nicht einfach weiter runter, wenn sie merkt, daß die Temperatur im Puffer (viel zu schnell) ansteigt, obwohl sie es augenscheinlich könnte? Z. B. bei 1-5 Grad AT einfach runter auf 650-700 Watt bzw. 2,5 kW Wärme? Das würde meines Erachtens vollkommen ausreichen, um die Temperatur im Puffer stabil zu halten, anstatt sie immer wieder bis zur Abschaltgrenze hochzujagen. Und wenn es dann doch mal nicht reicht, dann eben wieder ein kleines bißchen hochmodulieren. So würde ich mir eine stufenlose Modulation jedenfalls vorstellen, auch im Bereich der Minimal-Leistung. Das ständige Abschalten, gefolgt vom schnellen Absinken der Puffer-Temperatur bis auf -2,5 K der aktuell benötigten Heizkreis-VL-Temperatur (Einschaltgrenze) führt bei mir nämlich auch dazu, daß der Mischer es nicht mehr schafft, den Heizkreis-VL warm genug zu bekommen. Es wird also schlicht nicht warm genug im Haus. Deshalb die Frage vor allem an @Flo_Schneider : Kannst Du mir erklären, warum sich die Anlage so verhält und ob man das optimieren könnte? Ich weiß, ich bin Laie, und vielleicht ziehe ich völlig falsche Schlüsse aus meinen Beobachtungen. Wenn dem so ist, dann korrigiert mich bitte gerne 😉
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