Um den Thread nicht im Leeren enden zu lassen, hier ein Update aus der Praxis. Wenn ich den Pufferspeicher auf die Betriebsart „Oben“ stelle, läuft die Wärmepumpe deutlich kürzer und springt schneller wieder an. Meine Vermutung: Die Abschaltung erfolgt, sobald der obere Puffersensor die Zieltemperatur meldet. Der untere Bereich des Puffers wird dabei nicht „genutzt“, und der Rücklauf fließt offenbar nicht in die Ausschaltlogik ein. Das erklärt aus meiner Sicht die kurzen Laufzeiten. Was dagegen zuverlässig hilft, ist eine Anpassung von Parameter 730E (Einschaltintegral) – auch wenn mir das vom Namen her nicht logisch erschien. Beobachtungen aus dem Betrieb: Außentemperaturen um 0 °C Erhöhung von 730E von 300 auf 400 → keine Doppeltakte mehr. Außentemperaturen −2 bis −3 °C Höherer Heizbedarf, die WP benötigt länger, um den Puffer auf Solltemperatur zu bringen, da die Heizkreise in der Zeit mehr Wärme abführen → Doppeltakte treten wieder auf. Erhöhung von 730E auf 450 → Wärmepumpe läuft wieder sauber durch. Außentemperaturen um −8 °C Gleiches Muster: nochmals höherer Leistungsbedarf, längere notwendige Laufzeit → wieder Doppeltakte, ich habe 730E aber nicht weiter erhöht. Obwohl 730E laut Bezeichnung das Einschaltintegral beeinflusst, ist der Effekt empirisch eindeutig: Ein höherer Wert verlängert die Laufzeit und verhindert ein zu frühes Abschalten. Einen negativen Effekt der sich auf das Starten der Wärmepumpe auswirkt konnte ich noch nicht beobachten. Die Solequelle würde ich als Ursache klar ausschließen: auch bei 120 min Laufzeit und −8 °C Außentemperatur stabile Spreizung von ca. 4 K → 2,8 K Primär-Rücklauf minimal bei −0,1 °C Aus meiner Sicht spricht das klar gegen eine Begrenzung auf der Quellenseite. Falls jemand die interne Logik von 730E + Puffermodi genauer erklären kann (insbesondere warum das „Einschaltintegral“ hier so stark auf das Abschaltverhalten wirkt), würde mich das sehr interessieren. Danke @Flo_Schneider für deine Unterstützung.
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