@Loule schrieb: Bei einer Nennleistung von 17,9 kWth für die kleine 300-P kannst Du einen Wärmebedarf von 17,9 kWth * 24 h/d * 365 d/a = 156.805 kWh decken, sofern sie auch im Sommer durchlaufen würde. Das ist eine rein theoretische Betrachtung. In sofern kann die 300-P einen Wärmebedarf von 45.000 kWh bedienen. Okay, das ist gut. Mich hat nur die zitierte Aussage aus dem Info-pdf zur PT2 irritiert mit den 32000 kWh. Warum wird dann soetwas geschrieben? Ich vermute allerdings, dass Deine Frage in die Richtung geht, ob die BSZ der 300-P den Wärmebedarf von 45.000 kWh abdecken kann. Ist auch eine einfache Rechnung. 1,0 kWth * 22 h/d * 365 d/a = 8.030 kWh Auch dies ist eine rein theoretische Betrachtung und setzt voraus, dass sie auch im Sommer durchlaufen würde. Damit kann eine 300-P, PT2 und PA2 keinen Wärmebedarf von 45.000 kWh decken. Ist übrigens keine Frage der Dimensionierung. Es gibt bei Viessmann nur eine BSZ und die haben 1,0 kWth (300-P) bzw. 1,1 kWth (PT2/PA2), da wird nichts dimensioniert. Dimensioniert wird ausschließlich der Spitzenlastkessel und da gibt es nur zwei Dimensionen 17,9 kWth und 24,0 kWth. Dass es die BSZ alleine nicht schaffen kann, war mir bewusst. Ob eine 300-P für Dein Haus geeignet ist, hängt nicht ausschließlich vom Gesamtwärmebedarf ab. Deine Frage zielt sicherlich darauf ab, dass die BSZ nicht genügend Produktionsstunden bringt. Da wäre wichtig zu Wissen, welche Produktionsstunden Dir der Heizungsbauer in Aussicht gestellt hat? Im Jahr 2020 hat die BSZ 4338 kWh produziert. 2021 ist nicht repräsentativ, da die BSZ seit Juli stillsteht. Der Heizungsbauer hat nicht von Produktionstunden gesprochen, eher von Förderung und Wartungsvertrag. Ich habe eine PT2 und im Jahr 2021 eine Gesamtmenge von 42,295 kWh Erdgas benötigt. Dabei wurden 2.928 kWh (bei 0-Produktion im Februar und März) elektrische Energie erzeugt. Für dieses Jahr erwarte ich fast 4.000 kWh, wenn sie nicht wieder ausfällt.🙈 2020 brauchte ich 46.000 kWh Gas bei 4338 kWh Strom. Ca. 8000 kWh Gas verbrauchte davon die Mietwohnung (95m²). Also habe ich mit 130m² immernoch 38.000 kWh verbraucht. Da war ich doch etwas verwundert woher dieser hohe Verbrauch resultiert. Bspw. verbraucht mein Nachbar mit seiner Gasheizung von 1993 ca 23.000 kWh Gas (Baujahr des Hauses und Renovierungszustand ähnlich) Er heizt mit Heizkörpern, ich habe Fußbodenheizung. Natürlich spielen da auch noch andere Faktoren eine Rolle, aber so gefühlt war ich überzeugt das die neue Heizung sparsamer ist. Daraus kannst Du aber ableiten, dass bei einem Gesamtwärmebdarf von 45.000 kWh durchaus ähnliche Produktionsstunden zusammenkommen können. Dazu bedarf es aber einer Anpassung der Parameter an Dein Gebäude. Evtl. muss auch das Nutzerverhalten etwas angepasst werden. Welche Parameter können denn da an mein Haus angepasst werde? Die Anlage wurde bei Inbetriebnahme eingestellt und seit dem nichtmehr verändert. Gruß Loule Danke für deine Mühe.
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