Hallo Franky, vielen herzlichen Dank für den Lösungsansatz. Ich denke, durch entsprechende Einstellungen der Temperatursollwerte lässt sich der Vorrang eines der beiden Systeme grundsätzlich unabhängig von der Nutzung der Heizregister regeln. Vorab noch eine wichtige Rahmenbedingung meiner Anlage: Die Wärmepumpe soll bei mir nur in den Temperaturbereichen betrieben werden, in denen sie effizient arbeitet. Bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt ist der Holzvergaser als alleinige Hauptheizung vorgesehen. Die Wärmepumpe dient in diesem Bereich lediglich als Not- bzw. Frostschutzlösung. Der Brauchwasserspeicher soll – abhängig vom Betriebskonzept – entweder von der Wärmepumpe oder vom Holzvergaser erhitzt werden. Für die Beladung durch den Holzvergaser ist hierzu eine Temperaturüberhöhung von 7 K eingestellt, was grundsätzlich auch gut funktioniert. Die gegenwärtige Lösung, bei der beide Register in Reihe genutzt werden, ist aus wärmepumpentechnischer Sicht sinnvoll, steht jedoch im Widerspruch zur angestrebten klaren Trennung der Betriebsbereiche von Holzvergaser und Wärmepumpe. In diesem Zusammenhang tritt auch die Disharmonie beider Systeme - schlechtes Entladeverhalten der Pufferspeicher auf. Ohne Brauchwassererwärmung läuft das Gesamtsystem hingegen sehr gut. Das untere Heizregister ist aufgrund der größeren Wärmeübertragungsfläche für den Betrieb mit der Wärmepumpe grundsätzlich besser geeignet. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die im Vergleich zu einem klassischen Wärmepumpen-Brauchwasserspeicher deutlich geringere Registerfläche für eine effiziente Aufheizung in angemessener Zeit ausreicht. Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass der eingesetzte Brauchwasserspeicher eher eine zweitbeste Lösung ist, da er bereits ungenutzt vorhanden war. Ziel wäre perspektivisch eine robuste, effiziente und einfach regelbare Gesamtlösung, bei der jedes Wärmeerzeugersystem konsequent in seinem optimalen Einsatzbereich betrieben wird.
... Mehr anzeigen