@Philipp_M Wir haben vor 2 Jahren unser 30 Jahre alte Gasheizung (16kW Gusskessel, im wesentlichen Heizkörper, Heizlast 8kW@-10°C) gegen eine 250-A13 getauscht. Heute weiss ich, dass eine A 10 es auch getan hätte. Die Anlagensoftware aus 2025 mit Umsetzung der Anforderungen aus §14 EnWG machen eine Komplettabschaltung durch den Energieversorger nicht mehr erforderlich. Unsere Anlage ist auf 50°C begrenzt, mehr braucht es aufgrund Bausubstanz und Größe Heizkörper, Typ 22, nicht. Unser Heizungsbauer hat einen 400l Puffer verbaut. Damals heftigst diskutiert, heute froh darüber, denn der große Speicher sorgt für sehr geringe Takte in der "Übergangszeit". Der Puffer ist wie in deinem Angebot A angeschlossen. Ein 75 l Puffer ist quasi nix, da passt kaum Energie rein, würde ich nicht kaufen, auch wenn es die Anlage auf den ersten Blick günstiger macht. Wesentlicher Aspekt für die Auswahl der Leistung der WP ist die Heizlast. Man kann da knapp mit der Leistung der WP rangehen, wenn es wenige / sehr wenige Tage mit bzw. nahe dran an der der Berechnung zugrunde liegenden Aussentemperatur gibt. Kommt das öfter vor, dass die AT in diese Richtung geht, dann besser eine Nummer größer. Auch wichtig: Die Wärmebedarfsberechnung wird auf 20°C Raumtemperatur gemacht. Wer mehr will oder aus welchen Gründen auch immer braucht, sollte lieber etwas großzügiger dimensionieren. Ob man alle Räume heizt oder nicht sollte kein Auslegungsargument für die Heizung sein. Denn wenn dann doch mal geheizt werden soll, ist erhöhen der Leistung so gut wie nicht möglich. Ausser über die elektrische Zusatzheizung von 8kW mit entsprechenden Stromkosten. Die Zusatzheizung ist Standardmäßig bei den Anlagen dabei. Sollte die Anlage knapp dimensioniert sein, ist die Verwendung der Zusatzheizung bei tiefen Temparaturen von sich aus gegeben und erfolgt automatisch. Dann besteht aber keine Reserve für zusätzliche Räume. Heizkurven testen und optimieren, daran kommst du nicht vorbei, wenn es auch nur halbwegs effizient werden soll. Das ist aber nichts was man täglich macht, sondern über ein/zwei Winter sucessive nach unten tasten. Es lohnt sich dabe Notizen über Ausentemperatur, durchgeführte Änderungen und Anmerkungen der Bewohner zu führen. So ist der Schritt auf eine vorherige Einstellug einfach und man kommt schneller zum Ziel: Alle fühlen sich wohl und haben so warm wie sie es möchten. gruss rudi
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