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Wärmepumpe mit vitodens 300w

Hallo zusammen

Bei uns wurde letztes jahr durch die flut die komplette Heizungsanlage zerstört.

Wenn ich das mit dem gas hätte kommen gesehen wären wir sofort auf eine Wärmepumpe umgestiegen.

Unsere vorhandene neue Anlage.

Vitodens 300w B3HG 32 1,9-32kw

Ser. Nr. 7956288101204124

Pufferspeicher: vitocell 340 M plus 12m² thermischer Solaranlage.

3 Familienhaus

Erdgeschoß 145 m² davon 80 m² mit Fußbodenheizung der rest mit Niedertemperatur Heizkörper.

Obergeschoss und Dachgeschoss mit Niedertemperatur Heizkörper.

Der Neubau holzhaus niedrigernergiehaus holzbauweise.

90 m2 im Untergeschoss bimsstein mit außendämmung .

Wir möchten allerdings die Gasheizung zusätzlich behalten .

Also ein Hybridsystem.

Wäre das in der Kombination möglich.

Vielen Dank für eine rasche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

H. Schumacher 

 

 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Hallo HeinerSchuhmacher,

 

eine Kombination mit einer Wärmepumpe ist möglich. Das beste ist, wenn du dich dazu einmal an deinen Fachbetrieb wendest, damit dieser das passende Installationsschema raussuchen und dir ein Angebot dazu erstellen kann. 

 

Grundsätzlich ist es aber so wie @Franky gesagt hat richtig. Wenn du Vorlauftemperaturen sehr hoch sind, leidet darunter die Effizienz der Anlage. 

 

Viele Grüße
Flo

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

5 ANTWORTEN 5

Mit welcher Vorlauftemperatur kämen denn die Heizkörper aus, um eine ausreichende Heizleistung zu haben ?

Ausserdem bräuchten wir mal die Nummer des Pufferspeichers, um zu sehen, ob da noch Anschlüsse frei sind.

Grundsätzlich würde ich meinen, dass eine Wärmepumpe und Radiatoren nicht gut zusammenpassen. Grund dafür sind die meist hohen Vorlauftemperaturen, welche die Radiatoren brauchen.

124331.jpg

Hallo HeinerSchuhmacher,

 

eine Kombination mit einer Wärmepumpe ist möglich. Das beste ist, wenn du dich dazu einmal an deinen Fachbetrieb wendest, damit dieser das passende Installationsschema raussuchen und dir ein Angebot dazu erstellen kann. 

 

Grundsätzlich ist es aber so wie @Franky gesagt hat richtig. Wenn du Vorlauftemperaturen sehr hoch sind, leidet darunter die Effizienz der Anlage. 

 

Viele Grüße
Flo

Moin.

Grundsätzlich halte ich die Perspektive hinsichtlich einer umweltfreundlicheren Energieerzeugung für sehr sinnvoll.

Das Fraunhofer-Institut hat in einer Feldstudie den Einsatz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden untersucht; siehe abgehängte Datei.

"Für den Zeitraum Juli 2018 bis Juni 2019 konnten 29 Außenluft-Wärmepumpen, die
zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung eingesetzt wurden, analysiert werden.
Diese Anlagen erreichten ohne Ausreißer (4,1 und 4,6) Jahresarbeitszahlen (JAZ) von
2,5 bis 3,8 bei einem Mittelwert von 3,1. Die mittleren Temperaturen zur Raumheizung
betrugen 36,9°C, die maximalen Vorlauftemperaturen im Mittel 43,6°C.
"

Hier kann jeder seine bauliche und technische Situation wiederfinden.

Aus meiner Sicht ist folgendes zu beachten:

  1. Die mittlere JAZ lag bei 3,1!
  2. Das Verhältnis von Gas- (12 Cent brutto pro Kilowattstunde) und Strompreisbremse (40 Cent je Kilowattstunde, brutto) liegt bei 3,3!

Hier sollte sich jeder seine tatsächlichen Zahlen ansehen und bei seiner Kalkulation insbesondere die hohen Investitionskosten einer WP einbeziehen.

Um auch in Zukunft ein warmes Haus und gleichzeitig eine Wahl zwischen unterschiedlichen Energieanbietern zu haben, halte ich eine Hybridheizung oder eine Kombination aus Gastherme und WP für sinnvoll.

Aber ein Hinweis, ich habe auf Empfehlung der Community zum Einbau einer WP Vitocal 200-S zusätzlich zur vorhandenen Anlage aus Vitodens 300-W, Solarthermie und Speicher Vitocell 360-M über 25.000€  ausgegeben. Das von Viessmann empfohlene, aber ohne Frischwassermodul modifizierte Installationsschema 4801857_06 konnte die Installationsfirma nur mit Unterstützung vom Viessmann-FD soeben umsetzen!

Viel Erfolg und mehr Glück als ich hatte.

Umwelt


@Umwelt-2010  schrieb:

Moin.

Grundsätzlich halte ich die Perspektive hinsichtlich einer umweltfreundlicheren Energieerzeugung für sehr sinnvoll.

Das Fraunhofer-Institut hat in einer Feldstudie den Einsatz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden untersucht; siehe abgehängte Datei.

"Für den Zeitraum Juli 2018 bis Juni 2019 konnten 29 Außenluft-Wärmepumpen, die
zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung eingesetzt wurden, analysiert werden.
Diese Anlagen erreichten ohne Ausreißer (4,1 und 4,6) Jahresarbeitszahlen (JAZ) von
2,5 bis 3,8 bei einem Mittelwert von 3,1. Die mittleren Temperaturen zur Raumheizung
betrugen 36,9°C, die maximalen Vorlauftemperaturen im Mittel 43,6°C.
"

Hier kann jeder seine bauliche und technische Situation wiederfinden.

Aus meiner Sicht ist folgendes zu beachten:

  1. Die mittlere JAZ lag bei 3,1!
  2. Das Verhältnis von Gas- (12 Cent brutto pro Kilowattstunde) und Strompreisbremse (40 Cent je Kilowattstunde, brutto) liegt bei 3,3!

 


Damit beleuchtest aber vor allem den wirtschaftlichen Aspekt. 

Damit die Wärmepumpe tatsächlich umweltfreundlich läuft, muss ,,grüner,, Strom her.

Wenn aber das Kraftwerk, welches den Strom bereitstellt z.B. mit Braunkohle oder Erdgas läuft, ist es nur eine Verlagerung der Emmissionen. Hilft aber der Umwelt kein bisschen. Das hat der Herr Habeck offenbar gar nicht bedacht, Wie sovieles.