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Betriebsstunden Verdichter

Hallo,

 

bei unserer Vitocal 250-A haben wir seit September bis jetzt 1.020 h bei „Gesamtstunden des Verdichterbetriebs“. „Starts Verdichter“ 150.

Der Heizungsbauer sagte uns, dass so ein Verdichter 10.000 - 20.000 Stunden hält.

Da wäre die Wärmepumpe ja Ruck-zuck kaputt.

Kann mir das jemand erklären?

Oder muss etwas anders „eingestellt“ werden?

Heizkurve Neigung 0,6, Niveau 1.0

Danke für eure Hilfe!

IMG_5326.png
IMG_5327.png
4 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Akzeptierte Lösungen

Ja 

Denjo hat recht. 

Die Daten sehen sehr gut aus.

Bei 1020 Betriebstunden nur 150 Starts des Verdichters ist das ein super Wert.

Das bedeutet das dein Verdichter im Durchschnitt alle 6,8 Std. neu startet.

Was den Verdichter vorzeitig altern läst , sind eine hohe Tacktungsrate , sprich viele Starts in kurzen abständen.

Davon bist du mit deiner Anlage aber weit entfernt.

Fazit : Lass dich nicht verückt machen . 

Noch eine Anmerkung , Du solltes den Anlagendruck etwas reduzieren. 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Je nach Einstellung deiner Heizkurve ist das normal und auch sehr effizient.

Wenn deine Anlage kaum Taktet ist das für die Lebensdauer des Verdichters sehr gut. 

Frage wie lange läuft die Anlage schon durch ohne zu Takten.

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

 
 
 

Wenn deine Vitocal 250-A ständig moduliert, also die Verdichterleistung laufend rauf- und runterregelt, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. Das ist grundsätzlich nicht automatisch ein Fehler – aber man sollte wissen, wann es normal ist und wann es auf ein Ungleichgewicht hinweist.


 Was "Modulieren" bedeutet

Die Wärmepumpe passt ihre Leistung stufenlos dem aktuellen Wärmebedarf an.
Das Ziel: möglichst effizienter Dauerbetrieb, ohne ständiges Ein- und Ausschalten (Takten).
Leichte Schwankungen sind also völlig normal.


 Wenn sie aber stark oder dauernd moduliert

Dann kann einer dieser Punkte die Ursache sein:

  1. Wärmebedarf zu gering

    • Bei milderen Außentemperaturen produziert die WP mehr Wärme, als das Haus braucht.

    • Dann regelt sie ständig runter, manchmal sogar bis zur Minimalleistung, ohne ganz abzuschalten.

    • Besonders häufig bei Fußbodenheizungen und großem Pufferspeicher.

  2. Heizkurve zu hoch eingestellt

    • Wenn Vorlauftemperaturen über dem tatsächlichen Bedarf liegen, wird der Sollwert oft erreicht, dann wieder unterschritten → Modulation pendelt.

    • Versuch mal testweise: Neigung leicht senken (z. B. von 0,6 auf 0,5) oder Niveau 1 → 0.

  3. Zu kleiner Volumenstrom / Luft im System

    • Wenn nicht genug Wasser durch die Heizkreise läuft, steigt die Vorlauftemperatur zu schnell → WP regelt runter.

    • Prüfen: alle Heizkreise offen, Entlüftung in Ordnung, keine geschlossenen Thermostate.

  4. Warmwasserbereitung aktiv

    • Während der WW-Bereitung läuft die WP meist mit höherer Leistung, danach regelt sie stark runter – das kann wie „ständiges Modulieren“ wirken.

  5. Pufferspeicher oder hydraulische Entkopplung

    • Falls ein Pufferspeicher dazwischen hängt, moduliert die WP oft nach dem Temperaturniveau im Speicher, nicht direkt nach Raumwärmebedarf.

    • Auch hier kann häufiges Nachregeln auftreten.


 Was du tun kannst

  1. Heizkurve prüfen:
    Wenn die WP fast durchgehend läuft, aber Räume angenehm warm sind → Neigung leicht senken (0,5).

  2. Niveau feinjustieren:
    +1 = wärmer, −1 = kühler.

  3. Thermostate alle auf Maximum stellen, Regelung über Heizkurve übernehmen.

  4. Volumenstrom prüfen: Umwälzpumpe darf nicht zu niedrig eingestellt sein.

  5. WW-Zeiten prüfen, ob sie evtl. zu häufig aufheizt.


Wenn du magst, kannst du mir mal kurz schreiben:

  • ob du Radiatoren oder Fußbodenheizung hast,

  •  

  • und wie sich die Vorlauf- und Rücklauftemperatur aktuell verhalten (z. B. 32/28 °C).

 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Ja bestens und gut.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

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22 ANTWORTEN 22

Denke ein Verdichter der modulierens läuft so wie hier wird eher bis zu 80000 Stunden halten. Finde die Werte die du da angezeigt bekommst sehen doch ganz gut aus, schön niedriger Verbrauch trotz langer Laufzeit. Würde behaupten das die dann schonmal nicht zu groß dimensioniert ist. 

Vergleich sind eh schwierig, ich hab meine seit August ung gerade mal 370 Stunden, dafür aber 820 Starts 😄

Vitocal 250A AWO-E-AC 251.A10
100l Heizpuffer, 200l WW-Speicher,
Heizkörper, 140qm Wohnfläche

Vielleicht noch zur Info:

Pufferspeicher 500 l, kein Warmwasser

Ja 

Denjo hat recht. 

Die Daten sehen sehr gut aus.

Bei 1020 Betriebstunden nur 150 Starts des Verdichters ist das ein super Wert.

Das bedeutet das dein Verdichter im Durchschnitt alle 6,8 Std. neu startet.

Was den Verdichter vorzeitig altern läst , sind eine hohe Tacktungsrate , sprich viele Starts in kurzen abständen.

Davon bist du mit deiner Anlage aber weit entfernt.

Fazit : Lass dich nicht verückt machen . 

Noch eine Anmerkung , Du solltes den Anlagendruck etwas reduzieren. 

Aber ist es normal, dass der Verdichter quasi den gesamten Tag durchläuft?

Je nach Einstellung deiner Heizkurve ist das normal und auch sehr effizient.

Wenn deine Anlage kaum Taktet ist das für die Lebensdauer des Verdichters sehr gut. 

Frage wie lange läuft die Anlage schon durch ohne zu Takten.

Also wenn ich deine Frage richtig verstehe, ist die Antwort: Die Anlage läuft eingentlich dauerhaft so, oder so ähnlich wie auf dem Foto oben.

Heute z. B. so:

IMG_5329.png

Wie verhält sie sich bei kühleren Temperaturen

Jo 2 bar ist schon ordentlich. Ich gehe max. bis 1,6.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

da sieht es ähnlich aus

hier hatte es jetzt am Tag um die 4 bis 5 Grad

IMG_5331.png

Also wie schon geschieben ist es grundsätzlich gut wenn eine WP. modeliert.

Ich rate dir , die Heizkurve etwas flacher zu stellen. ( von 0,6 auf 0,5 ). Niveau erst mal so lassen.

Dann beobachte wie sich die Anlage verhält.

 

 

Was soll sich dann verändern bwz. auf was soll ich achten?

 
 
 

Wenn deine Vitocal 250-A ständig moduliert, also die Verdichterleistung laufend rauf- und runterregelt, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. Das ist grundsätzlich nicht automatisch ein Fehler – aber man sollte wissen, wann es normal ist und wann es auf ein Ungleichgewicht hinweist.


 Was "Modulieren" bedeutet

Die Wärmepumpe passt ihre Leistung stufenlos dem aktuellen Wärmebedarf an.
Das Ziel: möglichst effizienter Dauerbetrieb, ohne ständiges Ein- und Ausschalten (Takten).
Leichte Schwankungen sind also völlig normal.


 Wenn sie aber stark oder dauernd moduliert

Dann kann einer dieser Punkte die Ursache sein:

  1. Wärmebedarf zu gering

    • Bei milderen Außentemperaturen produziert die WP mehr Wärme, als das Haus braucht.

    • Dann regelt sie ständig runter, manchmal sogar bis zur Minimalleistung, ohne ganz abzuschalten.

    • Besonders häufig bei Fußbodenheizungen und großem Pufferspeicher.

  2. Heizkurve zu hoch eingestellt

    • Wenn Vorlauftemperaturen über dem tatsächlichen Bedarf liegen, wird der Sollwert oft erreicht, dann wieder unterschritten → Modulation pendelt.

    • Versuch mal testweise: Neigung leicht senken (z. B. von 0,6 auf 0,5) oder Niveau 1 → 0.

  3. Zu kleiner Volumenstrom / Luft im System

    • Wenn nicht genug Wasser durch die Heizkreise läuft, steigt die Vorlauftemperatur zu schnell → WP regelt runter.

    • Prüfen: alle Heizkreise offen, Entlüftung in Ordnung, keine geschlossenen Thermostate.

  4. Warmwasserbereitung aktiv

    • Während der WW-Bereitung läuft die WP meist mit höherer Leistung, danach regelt sie stark runter – das kann wie „ständiges Modulieren“ wirken.

  5. Pufferspeicher oder hydraulische Entkopplung

    • Falls ein Pufferspeicher dazwischen hängt, moduliert die WP oft nach dem Temperaturniveau im Speicher, nicht direkt nach Raumwärmebedarf.

    • Auch hier kann häufiges Nachregeln auftreten.


 Was du tun kannst

  1. Heizkurve prüfen:
    Wenn die WP fast durchgehend läuft, aber Räume angenehm warm sind → Neigung leicht senken (0,5).

  2. Niveau feinjustieren:
    +1 = wärmer, −1 = kühler.

  3. Thermostate alle auf Maximum stellen, Regelung über Heizkurve übernehmen.

  4. Volumenstrom prüfen: Umwälzpumpe darf nicht zu niedrig eingestellt sein.

  5. WW-Zeiten prüfen, ob sie evtl. zu häufig aufheizt.


Wenn du magst, kannst du mir mal kurz schreiben:

  • ob du Radiatoren oder Fußbodenheizung hast,

  •  

  • und wie sich die Vorlauf- und Rücklauftemperatur aktuell verhalten (z. B. 32/28 °C).

 

- Wir verwenden sowohl Radiatoren (im OG) als auch Fußbodenheizung (im UG)

- Vorlauf derzeit bei 34,6 Grad, Rücklauf bei 32,3 Grad

- Außentemperatur derzeit 10 Grad

"Das Ziel: möglichst effizienter Dauerbetrieb, ohne ständiges Ein- und Ausschalten (Takten)."

Meinst du hiermit, das komplette Abschalten der Wärmepumpe? So, dass dann auch kein Ventilator läuft?

Aber um jetzt nochmal auf meine Ursprungsfrage konkret zurück zu kommen.

Ist es normal (gut) dass die Wärmepumpe fast den gesamten Tag auf niedriger Stufe läuft? Und sind diese kleinen "Schwankungen" in der roten Kennlinie normal (gut)?

Der Unterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf ist zu gering.

Wie hoch ist deine Heizkreispumpe eingestellt. 

Stufe 2

Elektronisch gergelte Pumpe

Wieviel Stufen hat die Pumpe

Meines Wissens nach 3

Glaube, es ist eine EvoSta 3

Aktuelle Einstellung: Konstanter Druck, Stufe 2

Stell sie auf 3. Öffne alle Thermostate im Haus und warte ab was geschieht

Nach jeder Änderung eine Zeit lang warten. Wärmepumpen sind sehr träge speziell bei Fußbodenheizung.

Heizkreispumpe auf 3

Alle Thermostate auf

Ergebnis: Sieht aus wie auf dem ersten Bild

Ja bestens und gut.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#