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Vitodens 333-F - Fehler C5, CE und F1

Hallo zusammen,

 

ich erhoffe mir ein paar Ideen zu meinem Problem, was mich inzwischen zum Verzweifeln bringt.

 

Vor einigen Monaten zeigte meine Vitodens 333-F (Typ WS3C aus 2009 (?)) die Fehlermeldungen C5 und CE. Die interne Pumpe lief ganz normal, die Externe Zirkulationspumpe nicht - konnte ich mit leben und merkte mir vor, dass die entweder mal ausgetauscht oder rauskodiert werden müsse.

 

Vor einer Weile ging es dann los, dass die Anlage regelmäßig mit "F1" ausstieg und es teils 20x "reset" drücken brauchte um eine Ladung Warmwasser zu haben. Ausführen des Entlüftungsprogramms brachte keine Besserung, die vorübergehenden Kodierungen 2E:0 und 30:0 unterdrückten zwar die Pumpenmeldungen, hatten aber auch keine Auswirkung auf den F1er. Der Schornsteinfeger konnte dann zumindest schon einmal feststellen, dass die Abgastemperatur wirklich zu hoch (~100°C) ist, womit ein Sensordefekt ausgeschlossen werden konnte.

Gestern hatte ich dann endlich einen Heizungsbauer da (dank des tollen, neuen Heizungsgesetzes muss man die ja echt laaaange suchen), der feststellte, dass die Abgastemperatur nach abziehen des Schornsteinanschlusses OK war und nach wieder aufstecken auch OK blieb. Unter Volllast wurden maximal 74°C erreicht, bei der Abschlussmessung standen 60°C zu Buche.

Darüber Hinaus stellte er fest, dass das Membranausdehnungsgefäß an der Wand komplett mit Wasser gefüllt war und hat dieses entsprechend ausgetauscht. Da die Pumpe trotz Fehlermeldung läuft, haben wir es dann nach einer abschließenden Heizungswartung (die letzte war vor 18 Monaten) erst einmal dabei belassen, zumal seine Empfehlung auf Nachfrage direkt war da nun nicht groß Komponenten zu tauschen sondern wenn direkt eine neue Anlage einzubauen.

Long Story short: Heute Morgen stand ich wieder unter einer kalten Dusche, im Keller lachte mich erneut die Meldung "Feuerungsautomat F1" an.

Dabei ist mir aufgefallen, als ich mit mehrmaligem "reset drücken" für warmes Wasser gesorgt habe, dass das abgehende Heizungsrohr sehr warm wurde, obwohl die Anlage gerade nur im Warmwasser Betrieb läuft. Ist das normal? oder vielleicht auch ein Indiz für eine Fehlerursache? Was kann ich von dem Abgasrohr abziehen und wieder aufstecken Ergebnis halten? Und wie kann ich die Empfehlung, eine 15 Jahre alte Heizung direkt raus zu schmeißen einordnen?

Für passende Erfahrungen, Gedanken und Ideen wäre ich sehr dankbar 🙂 

 

 

Mein eigener Ansatz wäre nun, Pumpe, Wärmetauscher (Soll wohl "stark angegriffen" aussehen) und die für die Pumpensteuerung zuständige Platine zu tauschen. Kann es sonst was sein? habe ich da was vergessen oder bin mit etwas zu Voreilig?

 

Ergänzung: am Abend bevor der HB kam, hatte ich die Drehzahl- und Volumenregelung für die Pumpe wieder aktiviert, worauf hin es in der Heizung klang wie in einem Wasserkocher und die Druckanzeige sprunghaft nach oben schnellte. Habe die Anlage über Nacht dann komplett ausgeschaltet, worauf hin sie beim "Kaltstart" dann deutlich besser anlief, als ich es aus der letzten Zeit gewohnt war.

Lohnt es sich darüber hinaus, das Thema "Abgasstrang" nochmal weiter zu verfolgen? Die Störungen waren bereits vorhanden, als der Schornsteinfeger kam, der auch kontrolliert hat, ob denn das "Hütchen" drauf ist und es denn auch raus dampft etc. 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Hallo Zusammen,

 

gerade nochmal zum Abschluss die gesammelten Erkenntnisse für die Nachwelt und alle anderen mit ähnlichen Problemen:

 

CE/C5 und F1 Standen bei mir in keinem direkten Zusammenhang.

Der F1 wurde behoben durch tauschen der Schichtspeicherladepumpe, nachdem ich beobachten konnte, dass diese nicht immer lief, aber wenn, dann der Fehler ausblieb.

Der C5 rührte daher, dass die Regelung einen Schuss hatte. Diese wurde getauscht und seit dem tritt der Fehler nicht mehr auf.

Der CE blieb nach dem Wechsel der Regelung unverändert. Hier hatte die externe Erweiterung einen Schuss. (Ich vermute hier einen Zusammenhang mit der defekten Regelung) letztlich habe ich diese ausgebaut und die Pumpe (Grundfos Up15-14BT) nun mit einem Schuko-Stecker versehen in eine Zeit Schaltuhr gesteckt zwecks Nachtabschaltung. Tagsüber springt sie dann in Abhängigkeit der Temperatur in der Leitung an. Sollte den Funktionsumfang gegenüber der externen Erweiterung nicht nennenswert beeinträchtigen, abgesehen davon, dass man die Zeit Schaltuhr eben einrichten muss. Durch das Monatelange nicht funktionieren war dann der Motor noch etwas Fest, das hatte sich aber mit der kurzzeitigen Demontage des Motors vom Pumpengehäuse und mit einem kleinen Dreh mit der Hand schnell wieder erledigt.

 

Vielleicht findet ja jemand mit ähnlichen Problemen hier irgendwann den entscheidenden Anhaltspunkt 🙂 

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6 ANTWORTEN 6

C5 und CE zeigen in jedem Fall einen Fehler mit der Drehzahlgeregelten Pumpe bzw. der Erweiterung an.

F1 steht für Übertemperatur, welche auch dadurch entstehen kann, wenn die Pumpe die Wärme nicht wegschafft. Da es Geräusche bei Erwärmung gibt(Wasserkocher), deutet das darauf, dass sich Luft im System befindet. Du könntest also mal die Entlüftungsfunktion des Gerätes bemühen.

 Allerdings wäre es auch gut möglich, dass die Drehzahlregelung defekt ist.

Moin! 

Ich fange mit meinen Nachfragen mal von hinten an:

Wenn die Drehzahlregelung fritte wäre, müsste sich der Fehler bei Codierung auf 30:0 erledigen, korrekt? Dann denke ich kann ich das nämlich ausschließen, da der Fehler, dass die Wärme nicht abtransportiert wird, dann weiterhin auftritt. Der C5er verschwindet dann natürlich. 

Das Entlüftungsprogramm ist bereits mehrfach gelaufen, allerdings wenn das Wasser direkt am Brenner steht und nicht transportiert wird, ist es auch klar, dass es da zügig zu kochen anfängt und dann lustig losblubbert. Würde ein Pumpenthema als Grundursache unterstützen.

Ich konnte inzwischen noch feststellen, dass das "F1"-Problem immer dann vorübergehend verschwindet, wenn das Rohr vor und hinter der vorne links verbauten Pumpe warm wird. Dort bleibt lange alles kalt. Am Plattenwärmetauscher werden beide Leitungen gleichmäßig warm, sodass da zumindest nichts verstopft sein sollte. 

Ist es eigentlich normal, dass das abgehende Heizungsrohr bis an die Kellerdecke warm wird, obwohl die Anlage im reinen Warmwasserbetrieb ist? oder ist das vielleicht noch ein Hinweis auf ein defektes Umschaltventil? oder ebenfalls eine Folge einer defekten Pumpe?

Es könnte auch sein,dass sich das Flügelrad im Inneren der Pumpe von der Welle gelöst hat. Dass das Heizwasser nur noch sporadisch transportiert wird.

Dass der Heizungsvorlauf mit warm wird,kann tatsächlich auf ein nicht korrekt arbeitendes Umschaltventil deuten. Schafft es die Wärme bis zum Heizkörper ? So könnte man abschätzen,wie gross die Undichtigkeit wäre. Das Ventil könnte auch in der Mitte stehen geblieben sein  Hier würde bei offenem Thermostat der HK gut mit heizen,außerdem dauert die WW- Bereitung länger,weil die Vorlauftemperatur.für den Speicher (70-75Grad)längere Zeit nicht erreicht wird.

Guten Morgen,

ne, bis zum Heizkörper schafft die Wärme es nicht ansatzweise. Nach ca. 1,5m Rohr ist Schluss.

 

Ich habe gerade nochmal weiter beobachtet: die lange kalt bleibenden Leitungen im Bereich der vorne links verbauten Pumpe, fangen an, wenn sie warm werden, leicht zu vibrieren. Gleichzeitig hört man eine Art Knistern aus der Pumpe selbst. Ich denke dass da ggf. einfach die Lagerung der Welle durch sein könnte und das Flügelrad dann mit dem Gehäuse kollidiert und sich zeitweise verklemmt. Wenn die Pumpe dann anfängt zu arbeiten, ist auch erst einmal ein rapider Abfall der Kesseltemperatur (von ~70° auf ~35° in unter 5 Sekunden) zu beobachten.

Ich denke, dass wir damit den Schuldigen gefunden haben. Ich werde das nachher mal meinem Heizungsbauer vortragen und lauschen was er meint, aber eigentlich passt es gerade wirklich gut zusammen.

 

Zum Umschaltventil: ich vermute mal, dass es bei dem Grad an Erwärmung des Heizungsvorlaufs gerade noch eher ein vernachlässigbares Thema sein dürfte? Bzw. evtl. auch eine Nebenerscheinung der nicht korrekt arbeitenden Pumpe?

Sehr ich auch so.Das Umschaltventil scheint in Ordnung zu sein.

Hallo Zusammen,

 

gerade nochmal zum Abschluss die gesammelten Erkenntnisse für die Nachwelt und alle anderen mit ähnlichen Problemen:

 

CE/C5 und F1 Standen bei mir in keinem direkten Zusammenhang.

Der F1 wurde behoben durch tauschen der Schichtspeicherladepumpe, nachdem ich beobachten konnte, dass diese nicht immer lief, aber wenn, dann der Fehler ausblieb.

Der C5 rührte daher, dass die Regelung einen Schuss hatte. Diese wurde getauscht und seit dem tritt der Fehler nicht mehr auf.

Der CE blieb nach dem Wechsel der Regelung unverändert. Hier hatte die externe Erweiterung einen Schuss. (Ich vermute hier einen Zusammenhang mit der defekten Regelung) letztlich habe ich diese ausgebaut und die Pumpe (Grundfos Up15-14BT) nun mit einem Schuko-Stecker versehen in eine Zeit Schaltuhr gesteckt zwecks Nachtabschaltung. Tagsüber springt sie dann in Abhängigkeit der Temperatur in der Leitung an. Sollte den Funktionsumfang gegenüber der externen Erweiterung nicht nennenswert beeinträchtigen, abgesehen davon, dass man die Zeit Schaltuhr eben einrichten muss. Durch das Monatelange nicht funktionieren war dann der Motor noch etwas Fest, das hatte sich aber mit der kurzzeitigen Demontage des Motors vom Pumpengehäuse und mit einem kleinen Dreh mit der Hand schnell wieder erledigt.

 

Vielleicht findet ja jemand mit ähnlichen Problemen hier irgendwann den entscheidenden Anhaltspunkt 🙂 

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